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Regimekritiker Ai Weiwei
Regimekritiker Ai Weiwei
Was passiert mit Ai Weiwei?
Chinas Kampf gegen den chinesischen Künstler
Der wohl bekannteste Künstler Chinas, Ai Weiwei, gilt in seinem Land als Regimekritiker. Hausarrest, Gerichtsverhandlungen, eine Anklage wegen Steuerhinterziehung - die Serie der Schikanen gegen Ai Weiwei reißt nicht ab. Eine Chronik:
05.02.2016: Ai Weiwei gegen Flüchtlingselend
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Aus Protest gegen das Leid der Menschen, die nach Europa fliehen, hat der chinesische Künstler Ai Weiwei in Prag zwölf Skulpturen verhüllt. Sie gehören zu einer Ausstellung zum 220. Geburtstag des Gebäudes, die am Abend eröffnet werden sollte.

01.02.2016: Ai stellt Bild von Flüchtlingskind nach
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Der chinesische Künstler Ai Weiwei (58) hat das Foto des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen Aylan Kurdi nachgestellt und die Szene vom September 2015 damit erneut in die sozialen Netzwerke gebracht.
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27.10.2015: Ai Weiwei, der Gastprofessor
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Lange hat man sich um ihn bemüht, jetzt ist er da: Der chinesische Künstler Ai Weiwei tritt zum Wintersemester 2015/16 eine Gastprofessur an der Berliner Universität der Künste an. 16 Studenten hat er für seine Klasse ausgewählt.
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04.02.2015: Ai Weiwei dreht Kurzfilm
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Ai Weiwei will bei der Berlinale einen Kurzfilm über Berlin in Fernregie von Peking aus drehen. Auch Til Schweiger hat eine kleine Rolle übernommen. Der Kurzfilm soll Teil des internationalen Kinoprojekts "Berlin, I Love You" sein.
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02.04.2014: Schau ohne Künstler
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Berlin zeigt die weltweit wohl größte Einzelschau des chinesischen Künstlers Ai Weiwei. Doch wenn Kulturstaatsministerin Monika Grütters am Abend des 2. April 2014 die Schau "Evidence" eröffnet, wird einer fehlen: der Künstler selbst.
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31.03.2014: Kunst als Spiegel des Lebens
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Ihre Väter waren Freunde: Der chinesische Staats-und Parteichef Xi Jinping besucht Deutschland, während der berühmteste Künstler Chinas, Ai Weiwei, zur Eröffnung seiner Ausstellung "Evidence" nicht nach Berlin kommen darf.
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29.05.2013: Politischer Künstler
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Der chinesische Künstler und Aktivist Ai Weiwei gestaltet 2013 den deutschen Beitrag auf der Biennale in Venedig. Mal wieder darf er nicht aus China ausreisen, muss also und aus der Ferne beobachten, was seine Kunst auslöst.
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20.06.2012: Chinas Freigeist
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Im November 2011 verhängte China gegen den Regimekritiker Ai Weiwei ein Bußgeld in Höhe von 15 Millionen Yuan (rund zwei Millionen Euro) - wegen angeblicher Steuerschulden. Ai hält den Vorwurf für haltlos und politisch motiviert - und klagt dagegen.
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16.11.2011: Einspruch gegen Steuerforderung
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Der chinesische Künstler und Dissident Ai Weiwei will seinen bizarren Streit mit Chinas Steuerbehörden zur Bloßstellung des chinesischen Systems nutzen. "Wir können dies als Chance nutzen, der Welt zu zeigen, mit was für einer Art System sie es zu tun hat", so Ai.
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24.06.2011: Freiheit unter Aufsicht
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Nach mehr als zweieinhalb Monaten wurde Chinas unliebsamer Regierungskritiker Ai Weiwei aus der Haft entlassen - doch nicht in die Freiheit. Gegen Zahlung einer Kaution in unbekannter Höhe durfte er wieder in seine Pekinger Wohnung zurückkehren.
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04.04.2011: Keine Freiheit der Kunst
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Gerade noch hatte man die Ausstellung "Kunst der Aufklärung", in Peking von Guido Westerwelle eröffnet, als Chance Chinas zu einer neuen Offenheit gefeiert, schon macht das Regime die Hoffnung zunichte: Zwei Tage nach der Eröffnung der Schau wurde Ai Weiwei verhaftet.
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