"Jugendkultur steht generell nicht so auf der Agenda der Politik", sagt Farin. "Die schließen auch andere Jugendinstitutionen. Wir bekommen immer viel Anerkennung - aber immer nur Anerkennung, die nichts kostet." Dabei ist das Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter groß. Sie wollen allerdings nicht nur ein umfassendes Bild von der Jugendkultur vermitteln. An Schulen geben sie auch Workshops zu allem, was Jugendliche interessiert. Immer im Mittelpunkt steht die Aufklärung über Themen wie Vielfalt und Toleranz, Rechtsextremismus und Antisemitismus.