Nach vielen Diskussionen und einem Wettbewerb wurde 1997 der britische Architekt David Chipperfield ausgewählt, den 1855 von dem Schinkel-Schüler Friedrich August Stüler errichteten Kunsttempel wieder aufzubauen. Sein mit Denkmalpflege und Museumsexperten abgestimmtes Konzept einer "archäologischen Wiederherstellung" ist bis heute umstritten und gilt nicht nur für die Berliner Museumsinsel als einzigartig. Im Gegensatz zum geplanten Wiederaufbau des benachbarten Schlosses bleiben beim Neuen Museum auch von außen die Spuren von Krieg und Zerstörung sichtbar.