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Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Unterstützung von Projekten zur Provenienzforschung im Jahr 2008 wurden 268 Projekte mit insgesamt 23,75 Millionen Euro gefördert.
Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Unterstützung von Projekten zur Provenienzforschung im Jahr 2008 wurden 268 Projekte mit insgesamt 23,75 Millionen Euro gefördert.
Weitere 1,6 Millionen Euro für Suche nach NS-Raubgut bewilligt
Kulturzeit-News vom Mittwoch, 20.12.2017
Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste fördert 2017 43 Projekte der Herkunftsforschung mit insgesamt 3,75 Millionen Euro. Wie das Zentrum am 20. Dezember 2017 in Magdeburg bekanntgab, bewilligte es in einer zweiten Antragsrunde weitere rund 1,6 Millionen Euro für 21 Anträge zur Suche nach nationalsozialistischem "Raubgut" in Museen, Bibliotheken, wissenschaftlichen Institutionen und Archiven.
Der wissenschaftliche Vorstand des Zentrums, Gilbert Lupfer, hob hervor, dass das Zentrum erstmals dem Antrag einer Privatperson entsprach, die Erben bei der Rekonstruktion einer zwangsweise verkauften Kunstsammlung hilft. Seit Beginn der von Bund und Ländern ermöglichten Unterstützung von Projekten zur Provenienzforschung im Jahr 2008 wurden 268 Projekte mit insgesamt 23,75 Millionen Euro gefördert.

Dazu errichteten Bund, Länder und Kommunen 2015 die Stiftung Deutsches Zentrum Kulturgutverluste. Es fördert die Provenienzforschung über finanzielle Zuwendungen und dokumentiert Kulturgutverluste als Such- und Fundmeldungen in seiner öffentlich zugänglichen Datenbank "Lost Art".

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