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Die Stadt Mannheim hat den symbolischen Schlüssel zu ihrem neuen Museum bekommen. Eröffnet wird erst 2018.
Die Stadt Mannheim hat den symbolischen Schlüssel zu ihrem neuen Museum bekommen. Eröffnet wird erst 2018.
Steinmeier: Kunsthalle ist Beispiel für bürgerschaftliches Engagement
Kulturzeit-News vom Montag, 18.12.2017
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die neue Mannheimer Kunsthalle bei einem Festakt als Beispiel für bürgerschaftliches Engagement gewürdigt. Das fast ausschließlich von privater Seite finanzierte Museum sei in mancher Hinsicht einzigartig, sagte er am 18. Dezember 2017 in der nordbadischen Stadt.
"Einzigartig aufgrund der Breite des bürgerschaftlichen Engagements, das die Kunsthalle bis heute fortschreibt. Einzigartig auch als Ort der Avantgarde. Und einzigartig ebenfalls dank der Werke wie Manets Meisterwerk 'Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko'", sagte Steinmeier. "Die Sammlung der deutschen und internationalen Moderne zählt zu den bedeutendsten ihrer Art", sagte das Staatsoberhaupt.

Steinmeier: Das digitale Zeitalter ins Museum geholt
Der derzeit größte Neubau eines Kunstmuseums in Deutschland sei "kein Ehrfurcht einflößender 'Kunsttempel', sondern ein Ort der Begegnung, ein Ort des gemeinsamen Erlebens und Genießens von Kunst", betonte Steinmeier in einer Rede. Der 68,3 Millionen teure Bau zeige, wie man das digitale Zeitalter ins Museum holt. "Etwa mit der Kunsthallen-App, die uns durch das Museum navigiert und mit gezielten Informationen einen Blick hinter das Gemälde erlaubt."

Die Projektleitung überreichte der Stadt nach zweieinhalb Jahren Bauzeit am 18. Dezember symbolisch den Schlüssel des neuen Museums. Nach Restarbeiten wird die Kunsthalle 2018 öffnen. Am Festakt in der Kunsthalle nahmen etwa 700 Gäste teil, darunter Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD).

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