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Diane Kruger spielt in "Aus dem Nichts" von Fatih Akin die Frau eines NSU-Opfers.
Diane Kruger spielt in "Aus dem Nichts" von Fatih Akin die Frau eines NSU-Opfers.
Fatih Akins "Aus dem Nichts" nimmt erste Hürde für Oscar-Nominierung
Kulturzeit-News vom Freitag, 15.12.2017
Das Drama "Aus dem Nichts" des Hamburger Regisseurs Fatih Akin hat die erste Hürde für eine Oscar-Nominierung genommen. Die deutsch-französische Koproduktion ist einer von neun Filmen, die im Rennen um den besten fremdsprachigen Film in die Vorauswahl kamen, wie die Oscar-Akademie am 14. Dezember 2017 in Los Angeles mitteilte.
Insgesamt hatten sich 92 ausländische Filme beworben. Unter den neun Filmen, die es in die Vorauswahl schafften, ist auch die schwedische Satire "The Square", die 2017 beim Filmfestival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet wurde. Ferner wurden der senegalesische Film "Félicité", der israelische Film "Foxtrot", der libanesische Film "The Insult", der südafrikanische Film "Die Wunde", der russische Film "Loveless" sowie "Eine fantastische Frau" aus Chile und "Körper und Seele" aus Ungarn in die Vorauswahl genommen.

Doch nur fünf der neun Filme können dann tatsächlich auf den Oscar für den besten fremdsprachigen Film hoffen. Diese werden am 23. Januar 2018 gleichzeitig mit den übrigen Nominierungen für den begehrten Filmpreis bekanntgegeben. Die 90. Oscar-Verleihung findet am 4. März 2018 in Hollywood statt. Die Hauptrolle in "Aus dem Nichts" spielt Diane Kruger. Seine Weltpremiere feierte der Film beim Filmfestival von Cannes.

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