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Der international wenig bekannte Johnny Hallyday war in Frankreich schon zu Lebzeiten eine Legende.
Französischer Rockmusiker Johnny Hallyday gestorben
Kulturzeit-News vom Mittwoch, 06.12.2017
Der französische Rockmusiker Johnny Hallyday ist tot. Er starb in der Nacht zum 6. Dezember 2017 im Alter von 74 Jahren, wie seine Ehefrau Laeticia der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Hallyday war an Lungenkrebs erkrankt. "Er hat uns diese Nacht verlassen, wie er sein ganzes Leben lang gelebt hat: mit Mut und Würde", erklärte seine 42-jährige Ehefrau.
"In jedem von uns steckt ein Stück Johnny", erklärte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Der international wenig bekannte Hallyday war in Frankreich schon zu Lebzeiten eine Legende. In seiner mehr als 50-jährigen Karriere verkaufte der Rockmusiker über hundert Millionen Platten, mühelos füllte er in seiner Heimat immer wieder große Stadien.

© dpa Johnny Hallyday mit Ehefrau Laeticia.
Johnny Hallyday mit Ehefrau Laeticia.
Fast 50 Studio-Alben nahm der Sänger mit den tätowierten Oberarmen, den stahlblauen Augen und dem sorgsam gepflegten Bärtchen im Laufe seiner Karriere auf, rund 40 seiner Platten wurden mit Gold ausgezeichnet. Er wechselte von Rock'n'Roll zu Soul, Country, Blues und Pop und spielte auch in mehreren Kinofilmen mit. Geboren wurde er am 15. Juni 1943 als Jean-Philippe Smet. Fünf Mal war er verheiratet, darunter zwei Mal mit derselben Frau. 1966 unternahm er einen Suizidversuch, als seine damalige Frau Sylvie Vartan die Scheidung einreichte. Im November 2016 wurde bei dem Sänger ein Lungentumor entdeckt. Er starb nun in seinem Haus in Marnes-la-Coquette, westlich der Hauptstadt Paris.

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