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Die Kulturzeit-Nachrichten
Kulturzeit-News vom Dienstag, 14.11.2017
Jüdische Vertreter fordern von der Bahn Fakten zum Holocaust
© ap
Die Benennung eines ICE der Deutschen Bahn nach Anne Frank muss aus Sicht des Jüdischen Weltkongresses mit Informationen über die Rolle der Bahn bei der Deportation der Juden im Zweiten Weltkrieg einhergehen. Dies könne etwa auf den Fahrplänen in den Zügen oder auf separaten Informationsblättern geschehen, heißt es in einem Brief von WJC-Präsident Ronald S. Lauder an Bahn-Chef Richard Lutz.
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Amazon verfilmt "Herr der Ringe" als Serie
© reuters
Der "Herr der Ringe" wird zur Serie. Der US-Versand- und Streamingdienst Amazon hat die Rechte zur Verfilmung der literarischen Meisterwerke von J.R.R. Tolkien erworben, wie das Unternehmen mitteilte. Die Serie soll sich über mehrere Staffeln erstrecken. Ihre Handlung soll zeitlich vor "Die Gefährten", also dem ersten Teil von Tolkiens Fantasy-Trilogie, angesiedelt sein.
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"Sami Blood" gewinnt Lux-Filmpreis des Europaparlaments
© dpa
Das skandinavische Drama "Sami Blood" über die indigene Volksgruppe der Samen in Schweden ist vom Europaparlament mit dem Lux-Filmpreis ausgezeichnet worden. Der Preis fühle sich an wie eine Entschädigung für die ältere Generation, sagte die Schauspielerin Lene Cecilia Sparrok bei der Preisverleihung in Straßburg.
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Zeitschrift "Monopol": Anne Imhof wichtigste Künstlerin 2017
© dpa
Die Frankfurter Performancekünstlerin Anne Imhof ist von der Zeitschrift "Monopol" zur wichtigsten Künstlerin 2017 gekürt worden. Die 1978 geborene Gewinnerin des Goldenen Löwen von Venedig habe 2017 einen kometenhaften Aufstieg erlebt und sei damit klar die Nummer eins, teilte das Magazin mit.
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Neue digitale Bibliothek über Picassos "Guernica"
© dpa
Das Museum Reina Sofía in Madrid bietet jetzt freien Online-Zugriff auf mehr als 2000 Dokumente zum legendären Antikriegsbild "Guernica" von Pablo Picasso. Die neue interaktive Internetseite "Repensando Guernica" (Guernica neu überdenken) wurde in der spanischen Hauptstadt präsentiert.
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Ausstellung zu jüdischem Sammler Max Stern abgesagt
© www.concordia.ca
Eine in Düsseldorf geplante Ausstellung zu dem von den Nazis verfolgten jüdischen Kunstsammler Max Stern ist abgesagt worden. Grund seien aktuell laufende Auskunfts- und Restitutionsgesuche in deutschen Museen, die im Zusammenhang mit der einstigen Galerie Max Stern stünden, teilte die Stadt Düsseldorf mit.
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Barbie mit Hidschab: Mattel nimmt Säbelfechterin zum Vorbild
© dpa
Barbie bekommt einen Hidschab. Für die neue Puppe in der "Sheroes"-Kollektion hat die Säbelfechterin Ibtihaj Muhammad (31) als Vorlage gedient, wie der US-Spielzeughersteller Mattel auf seiner Webseite bekanntgab. Dementsprechend trägt die Barbie den muslimischen Hidschab, ein Kopftuch, das Haare, Hals und Brust bedeckt.
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Russland droht Deutscher Welle und US-Auslandsmedien
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Die Deutsche Welle und staatliche US-Auslandsmedien wie Radio Liberty und Voice of America könnten in Russland künftig als ausländische Agenten eingestuft werden. Das sagte der Fraktionsvize der Regierungspartei Geeintes Russland, Andrej Issajew, in Moskau. In der Staatsduma wurde in aller Eile eine Gesetzänderung vorbereitet, um die Kontrolle über ausländische Medien zu verstärken.
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Brasilien: Frauen demonstrieren gegen absolutes Abtreibungsverbot
© epa
Aus Protest gegen ein geplantes absolutes Abtreibungsverbot sind tausende Frauen durch die Straßen von Rio de Janeiro marschiert. Viele Demonstrierende trugen ihre Kinder auf den Armen oder Schultern und riefen: "Unsere Körper gehören uns".
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Studie: Kinder fordern faire Löhne und geregelte Arbeitszeiten
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Kinderarbeiter aus 36 Ländern haben sich für angemessene Bezahlung und geregelte Arbeitszeiten ausgesprochen. Das ist ein Ergebnis der Studie "It's Time to Talk", die die Kinderrechtsorganisation terre des hommes und die Kindernothilfe bei der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation in Argentinien vorstellen werden.
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Burgschauspielerin Kirsten Dene mit Nestroy-Preis geehrt
© dpa
Die deutsche Theaterlegende Kirsten Dene ist mit dem österreichischen Nestroy-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet worden. Die Entscheidung für die gebürtige Hamburgerin habe innerhalb der Jury Begeisterung ausgelöst, hieß es in der Begründung.
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