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Das Kolumba-Museum in Köln erhält die bisher größte Schenkung seiner Geschichte.
Das Kolumba-Museum in Köln erhält die bisher größte Schenkung seiner Geschichte.
Kolumba erwartet Schenkung mittelalterlicher Handschriften
Kulturzeit-News vom Montag, 13.11.2017
Das Kunstmuseum Kolumba des Erzbistums Köln erwartet die nach eigenen Angaben größte Schenkung seiner Geschichte. Das 2007 eröffnete Haus bekommt eine Privatsammlung mit 40 mittelalterlichen Handschriften, wie Kolumba am 13. November 2017 in Köln mitteilte.
Sie enthalte 39 prachtvoll illustrierte Codices und ein Blockbuch. Die Werke stammten aus dem späten 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert, darunter Stundenbücher, Breviere sowie Psalterien. Die Arbeiten zählten zum Kostbarsten, was Miniaturmalerei und Buchkunst in den europäischen Kulturzentren hervorgebracht hätten.

Die Sammlung stammt nach den Angaben von Renate König aus Mülheim an der Ruhr. Es handele sich um "die wohl beste Sammlung in deutschem Privatbesitz". Sie liefere eine reiche Quelle zur Bildwelt mittelalterlicher Frömmigkeit. Die Übergabe soll am Donnerstag, 7. Dezember, in Anwesenheit des Kölner Generalvikars Dominik Meiering erfolgen, wie es hieß. Dabei werde auf das langjährige Engagement der Renate König-Stiftung für Kolumba hingewiesen.

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