Die Kulturzeit-Nachrichten
Kulturzeit-News vom Freitag, 10.11.2017
Studie: 1600 Werke aus NS-Kunstverkauf in Berliner Museen
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In den Berliner Museen befinden sich einer neuen Studie zufolge noch mindestens 1600 Werke aus dem größten Kunstverkauf der NS-Geschichte. Bei vielen davon ist immer noch nicht geklärt, ob sie möglicherweise jüdischen Vorbesitzern geraubt oder abgepresst wurden.
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Französin Azoulay zur neuen Unesco-Generaldirektorin gewählt
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Die Französin Audrey Azoulay ist am 10. November 2017 in Paris zur neuen Generaldirektorin der Unesco gewählt worden. Azoulay erhielt 131 Stimmen bei 19 Gegenstimmen. Ihre Bestätigung durch die Generalkonferenz der Mitgliedstaaten galt als Formsache.
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Mahnmal gegen Krieg - Schrottbusse jetzt vor Brandenburger Tor
© epa
Als Mahnmal gegen Krieg und Terror ist am 10. November 2017 vor dem Brandenburger Tor die Bus-Skulptur des Künstlers aufgestellt worden. Das Kunstwerk aus drei senkrecht aufgerichteten Schrottbussen stand im Frühjahr vor der Frauenkirche in Dresden, wo es für heftigen Protest sorgte - vor allem aus dem rechten Lager.
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"Magnum"-Schauspieler John Hillerman gestorben
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US-Schauspieler John Hillerman ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Das teilte sein Neffe am 9. November 2017 mit. Bekannt war er vor allem für seine Rolle als Wichtigtuer Higgins in der TV-Serie "Magnum" in den 1980er Jahren. Er stellte den Verwalter des Anwesens von Thomas Magnum - gespielt von Tom Selleck - auf Hawaii dar.
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Sondereinheit für Missbrauchsermittlungen in L.A. eingesetzt
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Angesichts der Lawine an Missbrauchs- und Vergewaltigungsvorwürfen in der US-Filmindustrie hat die Staatsanwaltschaft von Los Angeles eine Sonder-Ermittlungseinheit eingesetzt. Eine Sondereinheit aus speziell ausgebildeten Staatsanwälten solle die Vorwürfe untersuchen, sagte Bezirksstaatsanwältin Jackie Lacey am 9. November 2017.
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Thalia-Aufsichtsrat verlängert Vertrag mit Intendant Lux
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Der Aufsichtsrat des Thalia-Theaters hat am 9. November 2017 einstimmig die Verlängerung des Vertrages von Intendant Joachim Lux bis 2024 beschlossen. Er habe das Theater programmatisch gefestigt und mit anderen kulturellen Partnern die Bühne neuen und vor allem internationalen Perspektiven weiter geöffnet.
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