Die Kulturzeit-Nachrichten
Kulturzeit-News vom Montag, 23.10.2017
Sachsen gibt Gebeine zurück
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Sachsen hat erstmals menschliche Gebeine aus einer Museumssammlung an Vertreter der Herkunftsländer übergeben. Konkret ging es um menschliche Überreste, die aus Bestattungshöhlen in Hawaii geraubt und um 1900 in das Museum für Völkerkunde Dresden gelangt waren.
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Oscar-gekrönter Kameramann Lassally gestorben
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Der aus Deutschland stammende Kameramann Walter Lassally ist auf der griechischen Insel Kreta im Alter von 90 Jahren gestorben. Seine behandelnden Ärzte erklärten am 23. Oktober 2017, bei Lassally sei es nach einer Operation zu Komplikationen gekommen. Für seine Arbeit an dem Film "Alexis Sorbas" erhielt er 1965 den Oscar für die beste Kamera.
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AC/DC-Produzent George Young mit 70 Jahren gestorben
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Der australische Rockmusiker und AC/DC-Produzent George Young ist tot. Der Bruder der AC/DC-Gründer Malcolm und Angus Young sei im Alter von 70 Jahren gestorben, teilten die Band und seine Plattenfirma mit. "Mit schmerzendem Herzen müssen wir den Tod unseres geliebten Bruders und Mentors George Young verkünden", erklärte AC/DC. "Ohne seine Hilfe und Beratung hätte es kein AC/DC gegeben."
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"Titanic"-Brief für Rekordsumme versteigert
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Ein Brief eines "Titanic"-Opfers an seine Mutter ist nach Angaben eines Auktionshauses für einen Rekordpreis von umgerechnet 141.000 Euro (126.000 Britische Pfund) versteigert worden. Ein Geschäftsmann hatte das dreiseitige Schreiben einen Tag vor dem Untergang des Passagierschiffes vor 105 Jahren verfasst. Auch rostige Schlüssel eines Stewards fanden einen neuen Besitzer.
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Prominente Radiojournalistin in Moskau niedergestochen
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Die stellvertretende Chefredakteurin des führenden Nachrichten-Radiosenders in Russland ist von einem Unbekannten niedergestochen worden. Echo Moskwi erklärte auf seiner Internetseite, der Attentäter sei in die Studios eingedrungen und habe auf Tatjana Felgenhauer eingestochen.
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Mauer-Stiftung fordert mehr Infos an der East Side Gallery
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An der Berliner East Side Gallery sollen künftig mehr Informationen angeboten werden. Das fordert der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, in der "Berliner Morgenpost". "Der Ort muss endlich erklärt werden", sagte Klausmeier. Die Menschen, die die Zeit der Teilung nicht erlebt haben, sollten die Chance bekommen, "zu verstehen, wo sie sich befinden".
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Frankfurter Opern-Intendant: Nicht an Bühnentechnik sparen
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In der Debatte um die maroden Städtischen Bühnen in Frankfurt haben die Intendanten Bernd Loebe und Anselm Weber davor gewarnt, an der Bühnentechnik zu sparen. Das würde auch den Vorführungen den Zauber nehmen, warnte Opern-Intendant Loebe bei den diesjährigen Römergesprächen.
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Protest an der Oper - Künstler fordern Freiheit für Serebrennikow
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Mitarbeiter der Oper Stuttgart und russische Künstler haben am 22. Oktober Freiheit für den in Moskau im Hausarrest sitzenden Regisseur Kirill Serebrennikow gefordert. An der Fassade des Opernhauses brachten Künstler ein Banner mit der Aufschrift "Free Kirill" (Freiheit für Kirill) an. Intendant Jossi Wieler trug ein T-Shirt mit dieser Aufschrift samt Porträt des Künstlers.
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Regisseursverband DGA leitet Schritte zum Ausschluss Weinsteins ein
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Der Verband der US-Regisseure DGA hat Schritte zum Ausschluss von Produzent Harvey Weinstein nach Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe eingeleitet. Die Directors Guild of America habe vor gut einer Woche Disziplinarmaßnahmen gegen Weinstein begonnen, sagte DGA-Präsident Thomas Schlamme dem Portal "Deadline" zufolge nach einem Treffen der Vereinigung.
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