Die Kulturzeit-Nachrichten
Kulturzeit-News vom Mittwoch, 27.09.2017
Junge Dirigenten kämpfen in Köln um "Deutschen Dirigentenpreis"
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Nachwuchs-Dirigenten aus aller Welt liefern sich in Köln einen Wettkampf um den "Deutschen Dirigentenpreis". Am 27. September 2017 begann der öffentliche Teil des Musik-Wettbewerbs.
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Verdienstorden für Carolin Emcke und Andres Veiel
© dpa
Die Autorinnen Carolin Emcke und Jenny Erpenbeck sowie die Theaterintendantin Karin Beier und Regisseur Andres Veiel erhalten Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Auch der Schriftsteller Friedrich Christian Delius, der Geiger Gidon Kremer und Schauspielerin Christiane Paul gehören zu den 30 Persönlichkeiten.
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Parteiübergreifende Initiative: Kulturausschuss nicht an AfD
© ap
In einer parteiübergreifenden Initiative haben Kulturschaffende und Politiker davor gewarnt, der AfD den Vorsitz im Kulturausschuss des Bundestags zu übertragen. Es dürfe nicht passieren, dass eine "rechtsradikale Partei" an einer der sensibelsten Stellen des parlamentarischen Systems ihr "nationalistisches Gift" injiziere, heißt es in einem der dpa vorliegenden Offenen Brief an den Ältestenrat des Bundestags.
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Neues Museum in Hamburg erinnert an Künstler Eduard Bargheer
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Die Stadt Hamburg widmet dem Künstler Eduard Bargheer ein neues Kunstmuseum. Bargheer (1901-1979) zählt zu den wichtigsten Vertretern der Hamburger Moderne. Nach zehn Jahren Planung wird Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) am 29. September 2017 das neue Bargheer Museum im Jenischpark eröffnen.
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Kandidatinnen für Preis der Nationalgalerie stellen sich vor
© David von Becker
Die vier Anwärterinnen auf den diesjährigen Preis der Berliner Nationalgalerie stellen sich in einer Gemeinschaftsausstellung vor. Im Gegenwartsmuseum Hamburger Bahnhof sind vom 29. September an die Arbeiten von Sol Calero (Venezuela), Iman Issa (Ägypten), Jumana Manna (USA) und Agnieszka Polska (Polen) zu sehen.
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Historische Entscheidung: Saudi-Arabien erlaubt Frauen das Autofahren
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Als letztes Land der Welt erlaubt das wahhabitische Königreich Frauen das Autofahren. "Wir haben es geschafft", jubelte die saudiarabische Menschenrechtsaktivistin Manal al-Scharif im Kurzbotschaftendienst Twitter. Sie hatte 2011 die Protestbewegung gegen das Fahrverbot für Frauen, "Women2Drive", ins Leben gerufen.
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Volksbühnen-Besetzer wollen Interimsintendanz
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Im Konflikt um die Berliner Volksbühne streben die Theater-Besetzer eine neue Übergangsintendanz an. "Wir schlagen eine Interimsintendanz von zwei Jahren vor, um mit Stadt, Senat, Mitarbeitern und Künstlern ein Konzept für die Volksbühne zu entwickeln", sagte die Sprecherin der Volksbühnen-Besetzer, Sarah Waterfeld, der Berliner "tageszeitung" am 27. September 2017.
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Twitter prüft mögliche Verdoppelung von Textlängen
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Twitter erkundet die mögliche Verdoppelung der dort bisher möglichen Textlänge von 140 auf 280 Zeichen. Diese Veränderung solle im Rahmen eines Testprojekts geprüft werden, kündigte das US-Unternehmen am 26. September 2017 in San Francisco an. Durch die anvisierte Reform könne eine "größere Quelle der Frustration" für viele Nutzer beseitigt werden.
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Ruhrtriennale-Intendant Simons möchte Willkommenskultur bewahren
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Theater und Kunst müssen nach Ansicht des scheidenden Ruhrtriennale-Intendanten Johan Simons (71) weiter für eine Willkommenskultur eintreten. "Wir müssen noch offener sein", sagte Simons im Interview der Deutschen Presse-Agentur.
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Volksbühne bietet Besetzern Räume an
© epa
Die Berliner Volksbühne hat den Besetzern angeboten, ihre Aktionen in zwei Räumlichkeiten des Theaters fortzusetzen. Für "die Durchführung ihrer künstlerischen Angebote und zur Diskussion ihrer wichtigen stadtpolitischen Anliegen" könnten die Besetzer den Grünen Salon im Obergeschoss des Hauses sowie den Pavillon nutzen, teilten Volksbühne und Senatskulturverwaltung mit.
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