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In seinen Comedy-Auftritten setzte sich Dick Gregory mit Rassismus und Bigotterie auseinander.
In seinen Comedy-Auftritten setzte sich Dick Gregory mit Rassismus und Bigotterie auseinander.
US-Komiker und Bürgerrechtler Dick Gregory gestorben
Kulturzeit-News vom Montag, 21.08.2017
Der US-amerikanische Komiker und Bürgerrechtler Dick Gregory ist tot. Er starb am 19. August 2017 im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in Washington D.C., wie sein Sohn Christian Gregory auf Instagram mitteilte. Gregory galt als einer der ersten schwarzen Komiker, der in den frühen 1960er Jahren auch vor weißem Publikum auftrat und Erfolge feierte.
Der 1932 in St. Louis geborene Schauspieler und Satiriker setzte sich in seinen Comedy-Auftritten mit Rassismus und Bigotterie auseinander. Er war in der Bürgerrechtsbewegung Civil Rights Movement um Martin Luther King aktiv und kandidierte 1968 für das Präsidentenamt in den USA. Gregory veröffentlichte auch Alben, schrieb Bücher und trat in Talkshows auf.

Der US-Bürgerrechtler Jesse Jackson schrieb auf Twitter: "Er lehrte uns das Lachen. Er lehrte uns das Kämpfen. Er lehrte uns das Leben. Dick Gregory war der Gerechtigkeit verpflichtet. Ich vermisse ihn bereits."

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