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Die in Brüssel akkreditierten Auslandskorrespondenten haben Sorge um die Pressefreiheit in Europa.
Die in Brüssel akkreditierten Auslandskorrespondenten haben Sorge um die Pressefreiheit in Europa.
EU-Journalisten besorgt um Pressefreiheit in Europa
Kulturzeit-News vom Mittwoch, 19.07.2017
Die Vereinigung der in Brüssel akkreditierten Auslandskorrespondenten (API-IPA) ist besorgt über die Bedrohung der Pressefreiheit in mehreren europäischen Ländern. In einer Mitteilung vom 19. Juli 2017 wandte sie sich vor allem gegen Versuche, Journalisten wegen kritischer Fragen einzuschüchtern.
"Korrespondenten, die in der vorigen Woche nach Kommentaren der Europäischen Kommission zur Lage in Polen fragten, hatten alles Recht dazu. Jede Einschüchterung in dieser Hinsicht ist inakzeptabel", sagte der API-Vorsitzende Tom Weingärtner. In der vorigen Woche war die polnische Journalistin Dorota Bawolek vom privaten TV-Sender Polsat nach einer kritischen Frage während des täglichen Brüsseler Pressebriefings im Internet bedroht worden.

Die API begrüßte am 19. Juli die klare Stellungnahme von Vizekommissionspräsident Frans Timmermans, der diese Drohungen scharf verurteilt hatte. "Aber wir fordern die Europäische Kommission auf, ihre Pflichten und ihre Macht als Hüterin der Verträge wahrzunehmen. Das heißt, das Recht auf Meinungs- und Ausdrucksfreiheit offensiv zu verteidigen", hieß es in der Mitteilung.

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