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Grossman erzählt die Geschichte eines Comedian, der in seiner letzten Vorstellung in einer israelischen Kleinstadt eine tragische Geschichte aus seiner Jugend preisgibt.
Grossman erzählt die Geschichte eines Comedian, der in seiner letzten Vorstellung in einer israelischen Kleinstadt eine tragische Geschichte aus seiner Jugend preisgibt.
Internationaler Man-Booker-Preis für David Grossman
Kulturzeit-News vom Freitag, 16.06.2017
Der israelische Autor David Grossman und die US-amerikanische Übersetzerin Jessica Cohen haben den internationalen Man-Booker-Preis 2017 gewonnen. Sie wurden für das Buch "A Horse Walks Into A Bar" ausgezeichnet, wie die Jury am späten Abend des 14. Juni 2017 in London mitteilte.
Grossman erzählt die Geschichte eines Comedian, der in seiner letzten Vorstellung in einer israelischen Kleinstadt eine tragische Geschichte aus seiner Jugend preisgibt. "Wir waren überwältigt von Grossmans Bereitschaft, sowohl emotionale als auch stilistische Risiken einzugehen", erklärte die Jury. Es handele sich um eine schockierende und atemberaubende Lektüre. Das Buch ist unter dem Titel "Kommt ein Pferd in die Bar" auch auf Deutsch erschienen.

Die Shortlist des Man Booker war prominent besetzt, unter anderem hatten es Mathias Énard, Gewinner des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, mit "Kompass" sowie der Israeli Amos Oz mit "Judas" in die Endauswahl geschafft. Zu den Finalisten zählten auch die Argentinierin Samanta Schweblin, der Norweger Roy Jacobsen und die Dänin Dorthe Nors.

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Man-Booker-Preis
Die Auszeichnung zählt zu den wichtigsten Literaturpreisen Großbritanniens. Sie prämiert ausländische Werke, die ins Englische übersetzt wurden. Das Preisgeld von 50.000 Pfund (rund 57.000 Euro) geht je zur Hälfte an Autor und Übersetzer.