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Am Abend des 19. April 2017 sind die ersten Exemplare des "Parthenon der Bücher", einer Installation der argentinischen Künstlerin Marta Minujin, aufgehängt worden.
Erste Bücher am documenta-Tempel hängen
Kulturzeit-News vom Donnerstag, 20.04.2017
Eines der spektakulärsten Kunstwerke der documenta in Kassel nimmt Gestalt an: Am Abend des 19. April 2017 sind die ersten Exemplare des "Parthenon der Bücher", einer Installation der argentinischen Künstlerin Marta Minujin, aufgehängt worden.
Arbeiter haben das Gerüst auf dem Kasseler Friedrichsplatz montiert, das die Athener Akropolis nachbildet. Das Anbringen der Bücher soll auch nach dem Start der documenta 14 in Kassel weitergehen. 42.000 Bücher seien bisher für die Installation gespendet worden, heißt es von den Organisatoren der Ausstellung. Es handelt sich dabei um Bücher, die verboten waren oder es noch in einigen Ländern sind. Die Künstlerin will mit ihrem Werk ein Zeichen gegen das Verbot von Texten und die Verfolgung ihrer Verfasser setzen. Um die Bücher am Tempel vor Umwelteinflüssen zu schützen, werden sie in Hüllen vakuumverpackt.

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