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documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff fordert mehr öffentliche Gelder für die Kunstschau.
documenta-Geschäftsführerin Annette Kulenkampff fordert mehr öffentliche Gelder für die Kunstschau.
Geschäftsführerin: documenta ist nicht ausreichend finanziert
Kulturzeit-News vom Montag, 20.03.2017
Die Geschäftsführerin der documenta GmbH, Annette Kulenkampff, will mehr öffentliche Gelder für die alle fünf Jahre stattfindende Kunstschau. "Dass sich die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst zur Hälfte selbst finanzieren muss, ist auf Dauer nicht tragfähig", sagte Kulenkampff im Interview der Deutschen Presse-Agentur.
Für die 2017 stattfindende documenta 14 gibt es einen Finanzrahmen von 34 Millionen Euro. Rund die Hälfte des Geldes kommt vom Land Hessen, der Stadt Kassel und der Kulturstiftung des Bundes. Die andere Hälfte von rund 17 Millionen Euro muss die documenta selbst erwirtschaften. "Im Verhältnis zur Finanzierung von Theatern ist die documenta durch die öffentliche Hand unterfinanziert", sagte Kulenkampff.

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