Die Kulturzeit-Nachrichten
Kulturzeit-News vom Montag, 20.03.2017
Wiederaufbau der Franckeschen Stiftungen bis 2020 beendet
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Von der Ruine zum Vorzeigekomplex: Der Wiederaufbau der historischen Schulstadt der Franckeschen Stiftungen in Halle steht nach fast 30 Jahren vor dem Abschluss. Bis 2020 werden die restlichen drei von 50 Gebäuden instandgesetzt. Zwölf Millionen Euro werden dafür investiert, je zur Hälfte vom Bund und dem Land, wie Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) in Halle sagte.
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Restaurierung der Grabeskirche in Jerusalem abgeschlossen
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Die Restaurierung der Grabeskirche in Jerusalem ist nach zehn Monaten Bauzeit abgeschlossen. "Dies ist ein historischer Moment", sagte die Leiterin des Projektes, Antonia Moropoulou, in Jerusalem. Die Grabkapelle in der Kirche werde am 22. März 2017 neu eingeweiht.
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Millionenzusagen für Schutz von Kulturgütern im Gebiet des IS
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Mehrere Staaten haben bei einer Geberkonferenz in Paris Millionen für den Schutz von Kulturgütern in den Gebieten der Terrormiliz Islamischer Staat versprochen. Mehr als 75 Millionen US-Dollar (70 Millionen Euro) seien zugesagt worden, doch es seien noch weitere Spenden nötig, um das Ziel von 100 Millionen zu erreichen, sagte der französische Präsident François Hollande auf der Konferenz im Louvre.
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Geschäftsführerin: documenta ist nicht ausreichend finanziert
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Die Geschäftsführerin der dOCUMENTA GmbH, Annette Kulenkampff, will mehr öffentliche Gelder für die alle fünf Jahre stattfindende Kunstschau. "Dass sich die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst zur Hälfte selbst finanzieren muss, ist auf Dauer nicht tragfähig", sagte Kulenkampff im Interview der Deutschen Presse-Agentur.
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Medienberichte: Gasteig-Sanierung kostet bis zu 450 Millionen Euro
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Bis zu 450 Millionen Euro Kosten und ein provisorischer Konzertsaal am Stadtrand: Die Pläne zur Sanierung des Münchner Gasteig werden laut Medienberichten konkreter. Am 5. April 2017 wolle der Stadtrat eine erste Grundsatzentscheidung treffen, berichteten "Abendzeitung", "Münchner Merkur" und "Süddeutsche Zeitung" am Wochenende.
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CDU fordert Aufklärung über weitere Portigon-Kulturgutverkäufe
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Die CDU-Landtagsfraktion in NRW fordert Aufklärung über einen weiteren geplanten Verkauf von Kulturgütern aus dem Besitz der WestLB-Nachfolgerin Portigon. Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" wolle Portigon mindestens zwölf antiquarische Bücher in dieser Woche in Köln beim Auktionshaus Venator & Hanstein versteigern lassen.
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Fünf Länder wollen Blaudruck als immaterielles Unesco-Kulturerbe
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Der Blaudruck soll immaterielles Kulturerbe werden. Die jahrhundertealte Technik der Stoffveredelung wurde gemeinsam von Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn für die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit nominiert, wie die deutsche Unesco-Kommission am 20. März 2017 mitteilte.
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Großer Kunstpreis Berlin für Filmemacher Emin Alper
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Der türkische Filmemacher Emin Alper ist mit dem Großen Kunstpreis Berlin geehrt worden. Mit Alper werde ein Regisseur ausgezeichnet, der sich mit seinen Filmen "Beyond the Hill" und "Frenzy" ("Abluka") als außergewöhnlicher cineastischer Erzähler erwiesen habe, urteilte die Jury.
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Schauspielerin Jana Schulz mit Gertrud-Eysoldt-Ring ausgezeichnet
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Für ihre Rolle als Hauptfigur in dem Stück "Rose Bernd" in Bochum hat die Schauspielerin Jana Schulz den Gertrud-Eysoldt-Ring 2016 der Stadt Bensheim verliehen bekommen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung gilt als einer der der bedeutendsten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum. Sie wurde der 39-Jährigen am 18. März 2017 verliehen.
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Schauspielerin Ingeborg Krabbe ist tot
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Ingeborg Krabbe, eine der bekanntesten Film- und Theaterschauspielerinnen der DDR, ist tot. Sie starb am Freitag im Alter von 85 Jahren in Berlin, wie ihr langjähriger Agent Marc Rosenberg am 18. März 2017 mitteilte. Zuerst hatte MDR 1 Radio Sachsen über Krabbes Tod berichtet.
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Glücksstudie setzt Norwegen auf Rang 1
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Norwegen ist einer Studie internationaler Experten zufolge das glücklichste Land der Welt. Das skandinavische Land eroberte den Spitzenplatz im Weltglücksbericht, den die Fachleute am 20. März 2017 in New York zum fünften Mal vorlegten. Norwegen löst damit das zuvor dreimalig erstplatzierte Dänemark ab. 2016 hatten die Norweger noch auf dem vierten Rang gelegen.
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