© dpa
Dem finnischen Fernsehsender YLE sagte Kaurismäki am 16. Februar 2017: "Ich habe das bereits gesagt, aber diesmal ist es wirklich 'Adios'."
Dem finnischen Fernsehsender YLE sagte Kaurismäki am 16. Februar 2017: "Ich habe das bereits gesagt, aber diesmal ist es wirklich 'Adios'."
Kultregisseur Kaurismäki sagt dem Film Lebewohl
Kulturzeit-News vom Freitag, 17.02.2017
Der finnische Kultregisseur Aki Kaurismäki sagt dem Film Lebewohl - und bestürzt damit seine Fans im In- und Ausland. Ausgerechnet während der Berlinale, bei der er mit seinem Flüchtlingsfilm "Die andere Seite der Hoffnung" als Anwärter auf den Golden Bären gilt, gab Kaurismäki seine Entscheidung bekannt.
Dem finnischen Fernsehsender YLE sagte er am 16. Februar 2017: "Ich habe das bereits gesagt, aber diesmal ist es wirklich 'Adios'." Der Berlinale-Film werde sein letzter bleiben. "Ich bin müde. Ich will endlich anfangen, mein eigenes Leben zu leben", fügte der 59-Jährige hinzu.

"Die andere Seite der Hoffnung" schildert die Geschichte eines jungen Syrers, der in Finnland Asyl beantragt. Der Film folgt auf den Welterfolg "Le Havre" aus dem Jahr 2011 - ein in Frankreich spielendes Flüchtlingsdrama. Ursprünglich sollten die beiden Filme Teil einer Flüchtlingstrilogie sein. Doch mit dem dritten Film ist nun nicht mehr zu rechnen - es sei denn, Kaurismäki überlegt es sich doch nochmal anders.

Zurück zur Übersicht
Weitere News vom Freitag, 17.02.2017
Berlinale
"Kulturzeit" auf der Berlinale
Wir berichten von den Filmfestspielen in Berlin
Mediathek
"Das ist keine politische Aussage"
Aki Kaurismäki auf der Berlinale-PK (15.02.2017)