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Die Theatergruppe Forced Entertainment hat vor allem mit Performance-Theater auf sich aufmerksam gemacht.
Ibsen-Preis für Gruppe Forced Entertainment
Aktuelles vom Freitag, 18.03.2016
Die britische Theatergruppe Forced Entertainment ist mit dem Internationalen Ibsen-Preis ausgezeichnet worden. Die Gruppe sei bekannt für ihren bahnbrechenden und genresprengenden Ansatz, hieß es am 18. März 2016 in der Begründung der Jury.
Forced Entertainment erneuere und fordere das Theater heraus und nutze die Kraft, die in dieser Kunstform liege. Forced Entertainment nehme die Rolle des Theaters in der Gesellschaft sehr ernst. Die Truppe besteht aus sechs Personen und wurde 1984 in Sheffield gegründet. Sie hat vor allem im Bereich des Performance-Theaters auf sich aufmerksam gemacht und in den letzten Jahren mit dem Einsatz von Video und digitalen Plattformen experimentiert.

Der internationale Ibsen-Preis gilt als einer der prestigeträchtigsten Theaterpreise der Welt. Er ist mit 2,5 Millionen norwegischen Kronen (263.000 Euro) dotiert und wird vom norwegischen Staat finanziert. Der Vergabe ist im Herbst 2016 im Rahmen des Ibsen-Festivals in Oslo. 2014 ging der Internationale Ibsen-Preis an den österreichischen Dramatiker Peter Handke. Die Verleihung war aufgrund Handkes positiver Haltung zu dem früheren serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic heftig kritisiert worden.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom Freitag, 18.03.2016
Disput
Ehrung, Eklat, Handke
Der Dramatiker und der Ibsen-Preis (2014)