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© dpa Lupe
Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg war wegen ausbleibender Fördermittel in seiner Existenz bedroht.
Jüdisches Filmfestival scheint gerettet
Aktuelles vom Montag, 14.03.2016
Das Jüdisches Filmfestival Berlin & Brandenburg kann aufatmen: Am Wochenende hat das Auswärtige Amt unter Bundesaußenminister Frank Walter Steinmeier, nach eingehenden Gesprächen mit dem Festivalteam, eine Notförderung für das Jahr 2016 zugesagt.
Nach der unerwarteten Entscheidung des Hauptstadtkulturfonds, das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg nicht wieder zu fördern, war das traditionsreiche Projekt in seiner Existenz bedroht. Man habe noch versucht, mit Kulturstaatsministerin Monika Grütters ins Gespräch zu kommen und andere Möglichkeiten zu suchen, so Festivalleiterin Nicola Galliner im Kulturzeit-Interview, "aber das blieb erfolglos". Sie könne sich überhaupt nicht erklären, warum die Förderung gestrichen worden sei, so Galliner weiter.

Man habe auch erst am 22. Januar 2016 davon erfahren, das Festival eröffne am 4. Juni - das sei einfach sehr kurzfristig. "Wir können nicht mit 50 Prozent des Etats ein Festival machen", hatte Galliner gegenüber Kulturzeit beklagt. Nun kann das Festival, das auch vom Land Brandenburg und verschiedenen Sponsoren unterstützt wird, wie geplant vom 4. bis zum 19. Juni 2016 stattfinden.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom Montag, 14.03.2016
Filmfestival
Zukunft (noch) ungewiss
Jüdisches Filmfestival kämpft um Erhalt (03.03.2016)