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© dpa Lupe
Die Kosten für die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth steigen auf rund 32 Millionen Euro.
Bayreuth: Markgräfliches Opernhaus teurer
Aktuelles vom Montag, 14.03.2016
Der Freistaat gibt mehr Geld zur Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth. "Damit die Arbeiten zügig weitergehen, habe ich den Planungsauftrag für den 2. Bauabschnitt mit Schätzkosten von 4,8 Millionen Euro erteilt", kündigte Finanzminister Markus Söder (CSU) bei einer Baustellenbesichtigung am 11. März 2016 an.
Bislang war mit rund 27,5 Millionen Euro für die Aufhübschung des barocken Kleinods gerechnet worden, nun steigen die Gesamtkosten auf insgesamt 32,3 Millionen Euro. Seit etwa drei Jahren laufen die Bauarbeiten auf dem Gebäude. Die Decke und der 4. Rang sind bereits fertiggestellt. Bald soll es an den Bau zusätzlicher Einrichtungen gehen: "Wir erwarten im Weltkulturerbe künftig höhere Besucherzahlen. Dafür brauchen wir einen größeren Empfangs- und Servicebereich sowie zusätzliche Museumsräume", erklärte Söder.

Ziel der Sanierung ist es, den Originalzustand des Theaterraums aus dem 18. Jahrhundert weitgehend wiederherzustellen. Zudem muss die veraltete Technik erneuert werden. Nach einem Wasserrohrbruch hatte die Schlösserverwaltung die Wiedereröffnung von 2017 ins Frühjahr 2018 verschoben. Das 2012 zum Unesco-Weltkulturerbe gekürte Opernhaus gilt europaweit als eines der wenigen Theaterbauten aus dieser Zeit, die nahezu vollständig erhalten sind.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom Montag, 14.03.2016