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© www.iconem Lupe
Ein französisches Startup will mit dreidimensionellen Modellen zum Erhalt historischer Stätten in Syrien beitragen.
Startup digitalisiert syrische Kulturstätten
Aktuelles vom Montag, 14.03.2016
Mit dreidimensionalen Modellen historischer Stätten will ein französisches Startup zum Erhalt des kulturelle Erbes Syriens beitragen. Die ersten virtuellen Ansichten seien vom 15. März 2016 an im Netz verfügbar, teilte das Unternehmen Iconem am 14. März mit. Das Projekt "Syrian Heritage" sei in Zusammenarbeit mit einheimischen Archäologen und der syrischen Antikenbehörde entstanden.
Das Projekt ermögliche es, das kulturelle Erbe zu bewahren und "einen unwiederbringlichen Verlust für die Menschheit zu verhindern", sagte der Direktor der syrischen Altertümerverwaltung, Maamun Abdulkarim. Iconem wurde im Jahr 2013 von dem auf Archäologie spezialisierten Architekten Yves Ubelmann und dem Piloten Philippe Barthélémy gegründet. Für die Aufnahmen setzten die Experten mit Kameras ausgestattete Drohnen ein. Die Einzelaufnahmen wurden zu einem präzisen dreidimensionalen Modell zusammengefügt. Neben Fotos, Karten und Videos stehen auch interaktive Ansichten zur Verfügung.

Besucher der Website können sich so unter anderem ein Bild machen von der Kreuzfahrerfestung Krak des Chevaliers, der im 16. Jahrhundert errichteten Zitadelle von Damaskus sowie von Palästen und traditionellen Wohnhäusern aus der Zeit der Osmanen. Bis Ende Mai soll das Projekt abgeschlossen sein. Die Experten von Iconem digitalisierten auch die Sammlungen wichtiger syrischer Museen. Auch Experten der britischen Universität Oxford und der US-Hochschule Harvard arbeiten derzeit in einem Gemeinschaftsprojekt an virtuellen Nachbildungen wichtiger syrischer Kulturstätten. Dabei sollen auch Museumsmitarbeiter und Freiwillige vor Ort mithelfen, denen 5000 3D-Kameras zur Verfügung gestellt werden. Im April sollen außerdem Repliken eines 200 Jahre alten Tempelbogens aus Palmyra auf dem Londoner Trafalgar Square und auf dem Times Square in New York ausgestellt werden.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom Montag, 14.03.2016
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