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© dapd Lupe
2008 übernahm Nikolaus Bachler die Intendanz der Bayerischen Staatsoper. 2021 soll dann Schluss sein.
Münchner Opernintendant Bachler geht 2021
Aktuelles vom Donnerstag, 10.03.2016
Die Bayerische Staatsoper muss sich nicht nur auf die Suche nach einem neuen Chefdirigenten machen, sondern auch einen neuen Intendanten finden. Nikolaus Bachler wird die Oper im Jahr 2021 gemeinsam mit Generalmusikdirektor Kirill Petrenko verlassen.
"Plus-minus zehn Jahre als Leiter eines Theaters sind genug", sagteBachler am 10. März 2016 im Interview der dpa in München. Petrenko und er hätten stets geplant, acht gemeinsame Jahre an der Münchner Oper zu verbringen. "Wir haben uns vorgenommen, 2021 gemeinsam hier aufzuhören, und das tun wir auch." Petrenko bleibt bis 2020 Generalmusikdirektor, 2019 übernimmt er zusätzlich das Chefdirigenten-Amt der Berliner Philharmoniker. In der Saison 2020/21 wird er nur noch als Gastdirigent in München tätig sein.

Der Österreicher Bachler ist seit 2008 Chef der Münchner Oper, erst im vergangenen Jahr hatte er seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Es soll die letzte Verlängerung bleiben. "Man muss weiterziehen. Es ist ein fahrender Beruf." Was er nach 2021 mache, wisse er noch nicht, sagte Bachler. "Vielleicht stoße ich nochmal eine ganz neue Tür auf." Eines sei aber sicher: "Ich werde nicht noch einmal ein großes Haus übernehmen. Das habe ich lange genug gemacht in meinem Leben." Bevor Bachler nach München kam, war er Chef des Wiener Burgtheaters. Über eine Nachfolge für Bachler und Petrenko werde zu gegebener Zeit entschieden, hieß es aus dem bayerischen Kunstministerium.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom Mittwoch, 09.03.2016