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© dpa Lupe
Das Schumann-Manuskript besteht aus 25 mit Blei und Tinte beschriebenen Seiten.
Sachsen erwirbt Schumann-Notizen
Aktuelles vom Freitag, 04.03.2016
Sachsen hat in einem Antiquariat in den USA Notizen des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) zu seinem ersten Klaviertrio erworben. Die 1847 in Dresden entstandene Komposition gilt als Schlüsselwerk romantischer Kammermusik und ist bis heute in Konzertsälen zu hören.
Für den Autographen wurde ein sechsstelliger Betrag ausgegeben, wie die Sächsische Landesbibliothek (SLUB) - Staats- und Universitätsbibliothek am 4. März 2016 mitteilte. Der Ankauf kaum mithilfe des Bundes und der Kulturstiftung der Länder zustande. Die Notizen gäben einen Einblick in Schumanns kompositorisches Denken und Konzipieren, hieß es.

Schumann hatte das Trio seiner Ehefrau Clara zu ihrem 28. Geburtstag am 13. September 1847 geschenkt. Es wurde noch am selben Abend mit befreundeten Musikern und Clara Schumann am Klavier uraufgeführt. "Es klingt wie von einem, von dem noch vieles zu erwarten steht, so jugendfrisch und kräftig, dabei doch in den Ausführungen so meisterhaft", zitierte die SLUB Clara Schumann. Mit seinem Geschenk habe Robert Schumann auf ein von Clara komponiertes Trio reagiert, welches sie im Jahr zuvor ihrem Mann zum Hochzeitstag übergab.

Die SLUB hat bereits Material zu verschiedenen Klavierstücken und Liedern Schumanns im Bestand. Die Bibliothek besitzt auch das "Schumann-Album" - eine aus über 420 Blättern bestehende Sammlung mit Briefen und Albumblättern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis des Ehepaares sowie weitere Briefe von und an Robert und Clara Schumann.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom 04.03.2016