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Nicola Galliner leitet das Jüdische Filmfestival Berlin und Brandenburg.
Jüdisches Filmfestival fürchtet um Existenz
Aktuelles vom Mittwoch, 02.03.2016
Das Jüdische Filmfestival Berlin & Brandenburg fürchtet um seine Existenz. Der Hauptstadtkulturfonds habe überraschend seine Förderung von jährlich 100.000 Euro gestrichen, erklärte Festivalleiterin Nicola Galliner am 2. März 2016. Drei Monate vor der geplanten Eröffnung am 4. Juni sei die Veranstaltung deshalb unmittelbar bedroht.
Die Kulturverwaltung des Landes Berlin, bei der der Hauptstadtkulturfonds angesiedelt ist, bestätigte die Streichung der Mittel. Der Antrag des Festivals sei von der Jury nicht zur Förderung empfohlen worden. Diesem Votum habe sich der zuständige Förderausschuss angeschlossen, teilte ein Sprecher mit. Den Angaben zufolge hatten die Veranstalter bei Gesamtkosten von jährlich knapp 354.000 Euro für die kommenden drei Jahre jeweils 160.000 Euro beantragt. Die Förderungen aus dem Hauptstadtkulturfonds, so die Kulturverwaltung, seien bis auf ganz wenige Ausnahmen grundsätzlich auf eine einmalige finanzielle Unterstützung ausgerichtet. Galliner forderte eine Umkehr der Entscheidung. Sie sei unbegreiflich und "politisch ein geradezu gefährliches Signal". Das Festival ist eigenen Angaben zufolge das größte und traditionsreichste jüdische Filmfest in Deutschland.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom 02.03.2016
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