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© dpa Lupe
Nach Karl Dedecius ist ein Preis für Übersetzer benannt, den die Robert-Bosch-Stiftung vergibt.
Übersetzer Karl Dedecius gestorben
Aktuelles vom Montag, 29.02.2016
Der frühere Leiter des Deutschen Polen-Instituts, Karl Dedecius, ist tot. Der Übersetzer polnischer Literatur starb am 26. Februar 2016 im Alter von 94 Jahren in Frankfurt am Main, wie das Institut mitteilte.
Karl Dedecius galt als eine Art Brückenbauer zwischen Deutschen und Polen und war auch Schriftsteller. Er war von 1980 bis 1997 Direktor des Instituts und übersetzte den Angaben zufolge mehr als 3000 Gedichte, veröffentlichte regelmäßig polnische Lyrik in deutschen Verlagen und schrieb Essays zur polnischen Literatur und Geistesgeschichte. Außerdem verschaffte er Stipendien für polnische Intellektuelle und organisierte Studienreisen für Journalisten, Übersetzer und Verleger aus dem Nachbarland. Bis zuletzt habe Dedecius an einem Bildband gearbeitet, der ein Resümee seines bewegten Lebens und Kulturschaffens ziehen sollte.

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Die Kulturzeit-Nachrichten vom 29.02.2016