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© Reuters Lupe
Bisher kostet der Bau der Elbphilharmonie die Steuerzahler 323,5 Millionen Euro.
Grüne: Elbphilharmonie könnte teurer werden
News vom Donnerstag, 13.09.2012
Die Kosten für den Bau der Hamburger Elbphilharmonie könnten nach Informationen der Grünen weiter steigen. "Seit der im Sommer verkündeten Einigung ist fast nichts passiert. Mittlerweile liegt das zusätzliche Kostenrisiko bei 175 Millionen Euro plus X", sagte die Haushaltsexpertin der Grünen, Anja Hajduk, am 12. September 2012 in Hamburg.
Bisher kostet der Prachtbau die Steuerzahler 323,5 Millionen Euro. Durch eine verfehlte Verhandlungsstrategie mit dem Baukonzern Hochtief und riskante Zusagen verliere der SPD-Senat mehr und mehr die Kontrolle über das Projekt, kritisierte Hajduk. Die SPD und Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) warben um Verständnis für ihren Kurs. Sie sei zuversichtlich, dass mit dem ausgehandelten Eckpunktepapier ein Weg gefunden worden sei, "wie wir die Elbphilharmonie gemeinsam zu einem erfolgreichen Ende bringen können", sagte Kisseler. Gründlichkeit gehe in dieser Situation eindeutig vor Schnelligkeit. Denn: "Schnelligkeit hat uns in diesem Projekt schon ziemlich oft an die falsche Stelle gebracht." Details aus den Verhandlungen mit dem Baukonzern Hochtief wollte Kisseler nicht nennen.

Seit fast elf Monaten ruhen die Arbeiten an Hamburgs berühmtester Baustelle, weil sich die Stadt und Hochtief über die Sicherheit des Saaldaches streiten. Am 17. Juli 2012 hatten sich beide Parteien in einem Eckpunktepapier auf einen Weiterbau geeinigt, viel ist seitdem auf der Baustelle aber nicht passiert. Bisher kostet die Elbphilharmonie die Steuerzahler 323,5 Millionen Euro.

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