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© dpa Lupe
Steinfeld: Die Figur des ermordeten Chefredakteurs sei ein "Amalgam" aus Charakterzügen bekannter Journalisten.
Steinfeld: "Der Sturm" ist auch Selbstporträt
News vom Montag, 20.08.2012
Das Mordopfer in dem viel diskutierten Krimi "Der Sturm" trägt nach Angaben von Autor Thomas Steinfeld auch Züge seiner eigenen Person. "Da stecke ich drin, in hohem Maße", sagte der Feuilleton-Chef der "Süddeutschen Zeitung" dem Nachrichtenmagazin "Focus" laut Vorabbericht. Die Figur des ermordeten Chefredakteurs sei zudem ein "Amalgam" aus Charakterzügen bekannter Journalisten.
Über den unter Pseudonym veröffentlichten Roman war in den vergangenen Tagen heftig spekuliert worden. Es wurde der Vorwurf laut, dass das Mordopfer an den Mitherausgeber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", Frank Schirrmacher, erinnere, der bis 2001 der Chef Steinfelds war. Die "Welt" vermutet einen "publizistischen Racheakt". Steinfeld kritisierte, dass Romanfiguren immer häufiger als Porträts realer Vorbilder verstanden würden. Solche "Personifikationen" lehne er ab.

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