Für Aufsehen sorgte eine Kunstmauer quer über die Berliner Friedrichstraße. Mit der "Peace Wall" wollte die Künstlerin Nada Prlja auf die Kluft zwischen Arm und Reich in dem Viertel aufmerksam machen. Nach Protesten und Anfeindungen stimmte sie dem Abbau zu. Schlagzeilen vorab machte eine geplante Sammelaktion des umstrittenen Buches "Deutschland schafft sich ab" von Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin. Der tschechische Künstler Martin Zet wollte die Bücher zu einer Installation verarbeiten. Das gab Ärger, weil die Aktion Kritiker an die Bücherverbrennung der Nazis erinnerte. Statt der erhofften 60.000 Exemplare gingen nur ein paar Bücher ein. "Es ist in keiner Weise so geworden, wie der Künstler gedacht hat", sagte Harling.