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Moderation
Ernst A. Grandits
Sein kulturelles Interesse ging immer schon weit über den Fernsehbereich hinaus: "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit - und beiden die Kulturzeit", sagt Ernst A. Grandits.
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© dpa Lupe
Anfang Mai 2012 hatte die hoch verschuldete Stadt Duisburg angekündigt, die seit 56 Jahren bestehende Opernehe mit der Stadt Düsseldorf aufzulösen.
Bühnenverein warnt vor Ausstieg aus Opernehe
News vom Donnerstag, 24.05.2012
Der Deutsche Bühnenverein hat der Stadt Duisburg vom geplanten Ausstieg als Teilhaber der Deutschen Oper am Rhein abgeraten. "Es ist voreilig und gefährlich", erklärte der Direktor des Bühnenvereins, Rolf Bolwin, am 24. Mai 2012 in Köln. "Zerschlägt man solche Betriebe, entsteht in vieler Hinsicht erheblicher Schaden."
Anfang Mai 2012 hatte die hoch verschuldete Stadt Duisburg angekündigt, die seit 56 Jahren bestehende Opernehe mit der Stadt Düsseldorf aufzulösen. Mit dem Ausstieg aus der gemeinsam geführten Deutschen Oper am Rhein will Duisburg 7 Millionen Euro einsparen. Die Schließung der Oper bedarf aber laut Bolwin eines kostspieligen Sozialplans. Fast zwei Drittel der Duisburger Philharmoniker würden ihre Anstellung verlieren.

Auch der immaterielle Schaden für die Stadt Duisburg wäre nach Bolwins Ansicht erheblich. Duisburg würde an Attraktivität verlieren, für die Bewohner der Stadt und als Wirtschaftsstandort. Es zeige sich nun, dass man in Duisburg die Konsequenzen des Ausstiegs bisher nicht ausreichend bedacht habe. "Da besteht erheblicher Nachholbedarf", sagte Bolwin. Bis Ende Juni 2012 muss die Stadt Duisburg einen Haushaltssanierungsplan mit jährlich 80 Millionen Euro Einsparungen vorlegen.

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