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Cleverer Geistermann
Der Kulturzeit-Krimibuchtipp im August 2013
© Goldmann Lupe
Unmarkierte, folienverschweißte, durchlaufend nummerierte Banknoten werden von Washington D.C. direkt in umliegende Zentralbankfilialen geliefert und von dort auf die Casinos, zum Beispiel in Atlantic City, verteilt. Die schwächste Stelle dieser Kette ist der Weg des Geldes vom Transporter zum Casino. Dort muss der Überfall erfolgen. Es ist ein Coup wie aus dem Lehrbuch für Berufsverbrecher. Doch die Gangster werden verschaukelt. Ein unbekannter Dritter funkt dazwischen, will das Geld für sich. Doch einer überlebt und verschwindet mit der Beute. Roger Hobbs' Thriller "Ghostman" ist eine wilde Jagd. Jack Delton ist der Jäger und Ghostman, der Mann mit den tausend Gesichtern auf dem Weg nach Atlantic City. Er soll für seinen kriminellen Boss Täter und Geld finden, bevor diese zum Problem werden. Sein Zeitfenster: 48 Stunden, dann explodiert eine Sprengfalle der Bank zwischen den Scheinen und zerstört das schöne Geld. Ein komplizierter Auftrag. Denn da ist noch der dritte Mann vom Überfall. Und der will alles: die Beute und den Kopf des Ghostman. Doch ein Ghostman wäre kein Ghostman, wenn er sich nicht unsichtbar machen könnte. Ein Geist ist nicht zu greifen. Ein Ghostman findet immer, was er sucht. Den Fluchtwagen hat er schon. Verräterische Spuren gehen in Flammen auf. Und das Geld ist auch nicht mehr weit. Mit "Ghostman" gelingt Roger Hobbs ein fulminantes Debüt: schnell, hart und so detailreich wie besagtes Lehrbuch für Berufsverbrecher. Lerne vom Ghostman!
Buch
Roger Hobbs
Übersetzung: Rainer Schmidt
"Ghostman"
Goldmann 2013
ISBN-13: 978-3442313372