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"Wie soll ich mich fühlen, wenn ich weiß, dass täglich hunderte, tausende Menschen in meiner Heimat sterben?", fragt Rosa Yassin Hassan.
Erzwungenes Exil
Die syrische Schriftstellerin Rosa Yassin Hassan
Die Hölle auf Erden - in Syrien ist sie zum Alltag geworden. Rosa Yassin Hassan harrte noch bis vor Kurzem in Damaskus aus. Sie ist eine der wichtigsten Schriftstellerinnen Syriens - auch, wenn ihre Bücher dort gar nicht oder nur stark zensiert erscheinen durften.
Von den Gräueln des Krieges zu berichten, auch in deutschen Zeitungen, verstand sie als ihre Pflicht. Doch im Herbst 2012 verließ sie ihre Heimat. Sie entschloss sich zu fliehen, als eine Bombe in der Nähe der Schulbushaltestelle ihres Sohnes explodierte. Gemeinsam mit ihm und ihrem Lebensgefährten ist sie nun zu Gast in Hamburg, bei der Stiftung für politisch Verfolgte. Dort wird die Familie die nächsten neun Monate verbringen. Doch die Trauer um ihr Land bleibt ihr ständiger Begleiter.

Der Beitrag in der ARD-Mediathek ...

Sendedaten
Kulturzeit: montags bis freitags,
um 19.20 Uhr
Buch
Rosa Yassin Hassan
"Wächter der Lüfte"
Übersetzung: Stephan Milich und Christine Battermann
Alawi-Verlag 2013
ISBN-13: 978-3941822108
Schwerpunkt
© reutersArabische Revolution