Ohne Geld und Papiere schlug sich Shin allein nach China durch. In Shanghai brachte ihn ein Journalist in die südkoreanische Botschaft. Nachdem seine Geschichte überprüft wurde, glaubte man ihm und er bekam politisches Asyl in Südkorea. Heute arbeitet er als Menschenrechts-Aktivist. "Jetzt, da ich in Südkorea lebe, arbeite ich hart daran, mich an die dortige Kultur des Zusammenlebens anzupassen", sagt er. "Auch wenn es nun schon sechs Jahre her ist, seitdem ich hier angekommen bin, habe ich immer noch das Gefühl, dass ich in vielerlei Hinsicht nicht genüge. Ich gebe mir große Mühe, aber es gibt noch immer so viele Dinge, die ich lernen muss."