Als polnischer Geiger in dem britischen Drama "Der Duft von Lavendel" (2004) gelang Brühl endgültig der Sprung in die internationale Starriege. Ob "Zwei Tage in Paris" (2006), "Das Bourne-Ultimatum" (2007) oder "Die Gräfin" (2009) - Daniel Brühl überzeugt. Mit seinem Auftritt als SS-Scharfschütze in dem Tarantino-Streifen "Inglorious Basterds" (2009) konnte er sich endgültig vom Image des unsicheren, wenn auch charmanten Jünglings auf Identitätssuche befreien. 2012 war er zusammen mit Geraldine Chaplin und Jane Fonda im Kino zu sehen, erforschte als Ethnologe das WG Leben von Senioren. In "Und wenn wir alle zusammenziehen?" tritt Brühl so auf, wie ihn viele mögen: charmant, lässig und gekonnt nebenbei. Ganz anders "Salvador": Daniel Brühl spielt den katalanischen Anarchisten Salvador Puig Antich, den letzten Regimegegner, der unter Franco zum Tode verurteilt wird. In Rückblicken erzählt der Film vom Kampf für die Freiheit und unfairen Prozessen. "Salvador" war sein erster spanischer Film und der Anlass, seine Heimat wieder zu endecken.