Um die unauslöschlichen Spuren des Menschen in der Natur geht es in T.C. Boyles neuem, furiosem Roman "Wenn das Schlachten vorbei ist". Die Protagonisten: ein Tierschützer gegen eine Umweltschützerin im Kampf "Gut gegen Gut". Der Freund von T. C. Boyles Tochter, ein Filmemacher, hat einen Videotrailer zum Buch produziert. "Diese beiden Menschen, Mann und Frau, sie waren einmal zum Date verabredet", so T.C. Boyle. "Sie hätten auf jede mögliche Weise zusammen sein können. Nur kämpfen sie stattdessen gegeneinander. Das gehört zur Umweltbewegung: ideologische Kämpfe: Wer hat Macht? Wer hat Recht? Wessen Ideen werden siegen? Alles, was ich bisher geschrieben habe, ist apokalyptisch. Ich habe nicht viel Hoffnung für unsere Spezies. Wer ein Freund der Erde ist, muss ein Feind des Menschen sein. Wir dominieren alles. Und genau das ist doch das Problem der Umweltbewegung: Niemand interessiert sich wirklich dafür, weil sie sich eigentlich gegen uns richtet: gegen den Menschen."