Mit der Volksbefreiungsarmee, als Angehöriger der Literaturabteilung, ist Mo Yan seinerzeit in die Hauptstadt gekommen. Den Militärdienst hat er vor zwölf Jahren beendet. Mitglied der kommunistischen Partei ist der kritische Autor noch heute. "In der Theorie ist der Kommunismus eine faszinierende und schöne Vorstellung", sagt er. "Allen soll es besser gehen und alle sollen gleichberechtigt sein. Deshalb bleibt der Kommunismus für mich ein schönes Ideal. Vor diesem Hintergrund, denke ich, es ist besser auch weiterhin in dieser Partei zu bleiben." Und mit seinen Büchern will er dem Kommunismus ins Gewissen reden.