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Ende der 1970er Jahre eroberte Jean-Michel Basquiat als multidisziplinäres Wunderkind der New Yorker Kreativszene des Post-Punk-Undergrounds die Kunstwelt.
Jean-Michel Basquiat
Ikone des New Yorker Post Punk
Der Film von Marion Skalski nimmt die Ausstellung "Jean-Michel Basquiat. Boom for Real" in der Schirn in Frankfurt am Main zum Anlass, sich der Person Basquiat vor dem Hintergrund der freigeistigen Aufbruch-Stimmung der New Yorker Post-Punk-Ära zu nähern.
Seine Graffitis waren satirische Angriffe auf die Banalität der US-amerikanischen Kultur, sein spielerisch-rhythmischer Umgang mit Sprache unverwechselbar: Ende der 1970er Jahre eroberte Jean-Michel Basquiat als multidisziplinäres Wunderkind der New Yorker Kreativszene des Post-Punk-Undergrounds die Kunstwelt. Von der zeitgenössischen Presse als Maskottchen des Pop-Art-Papstes Andy Warhol verhöhnt, zählt der in Brooklyn aufgewachsene Autodidakt mit haitianischen Wurzeln heute zu den bedeutendsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Nach seinem frühen Tod Ende der 1980er Jahre zum Mythos avanciert, erzielen seine explosiven Gemälde inzwischen auf dem internationalen Kunstmarkt Höchstpreise.

Sendedaten
"Jean-Michel Basquiat - Ikone des New Yorker Post Punk"
Ein Film von Marion Skalski
Samstag, 28. April 2018, 19.25 Uhr
Erstausstrahlung
Kulturdoku-Archiv
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