Kabarett
"Bescht oph" Christoph Sonntag
Der Titel verrät seine Herkunft, aber Christoph Sonntag - Kabarettist mit Alleinunterhalterqualitäten - ist längst nicht mehr nur Kabarettfans aus dem Schwabenland ein Begriff. In seinem "Bescht oph" - Programm - seinem Bühnenklassiker - präsentiert er neben politisch aktuellem Kabarett auch Highlights seiner zurückliegenden Bühnen- und Hörfunkjahre. 3sat zeigt Ausschnitte aus dem Programm.
Seine Radioglossen wie "AZNZ" oder "Schwäbisch für Anfänger" auf SWR3 freuen sich allgemeiner Beliebtheit im Ländle. In seinen Programmen zeigt er witzig-freches Kabarett, tagesaktuellen Stand-up gepaart mit Comedy. Mit viel Wortwitz vermischt er Hintersinniges mit Unsinnigem, formuliert pointiert und fantasievoll - und das alles in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. "Bei ihm bekommt die Biederkeit des Schwäbischen eine geniale Dimension", schreibt der Südkurier. Er spottet, ohne bloßzustellen. Auch als Buchautor und Audioproduzent ist er erfolgreich. Zehn satirische Bücher hat der Künstler auf den Markt gebracht. Im August 2007 gründete er seine eigene Stiftung, die "Stiphtung Christoph Sonntag", die Natur- und Umweltschutzprojekte fördert.
Sendedaten
Montag, 14. Mai 2012, 21.00 Uhr
(Aufzeichnung vom 27.2.2011)
Zur Person
Christoph Sonntag zählt seit über zwanzig Jahren in Deutschland zu den bekanntesten Kabarettisten und bemerkenswertesten satirischen Unterhaltern. Der Kabarettist mit dem schwäbischem Zungenschlag macht politisches Kabarett: frech, schlagfertig und wortgewandt. Dabei hat der 47-jährige Stuttgarter Landschaftsplanung studiert. "Richtig interessiert hat‘s mich aber nicht. Ich wollte lieber auf die Bühne, finanzierte damit auch die Uni", sagt er. 1989 wurde er dann von einem Redakteur des SWR entdeckt und er trat im Radio die Nachfolge von Elke Heidenreich an. "Ich war damals fast alleiniger Top-Star im Sendebereich!", so der Kabarettist.