Im März 2006 entdeckten Mitarbeiter von BP ein großes Ölleck in der Prudhoe Bay im nördlichen Alaska. Mindestens eine Million Liter Öl waren ausgelaufen. BP beschloss daraufhin, das Ölfeld vorerst stillzulegen. Dabei hätte man die Katastrophe vielleicht vorhersehen können, denn Fachleute sind mit sogenannten Molchen in der Lage, in das Innere von Ölleitungen zu schauen: Ein acht Meter langes und über vier Tonnen schweres Vehikel fährt mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Meter pro Sekunde durch das Rohr und kann dabei die Leitung auf feine Risse überprüfen.