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Lupe
Regional statt global
Innovationen verändern die Globalisierung
Die Ökonomie der Globalisierung ändert sich rapide. Grund dafür sind technische, klimatische und finanzielle Umwälzungen. Selbst in Schwellenländern steigen die Energie-, Transport- und Arbeitskosten ständig.
Müssen Shrimps aus Thailand eingeflogen werden - kann man die nicht auch in Deutschland züchten? Und dürfen Hotels, die ihre Gäste zu sparsamem Handtuchverbrauch anhalten, ihre Wäsche nach Polen zum Waschen fahren? Wie lässt sich das mit dem Klimawandel vereinbaren? Nach Jahrzehnten des Offshorings erlebt die regionale Wertschätzung gegenwärtig eine Renaissance.

Mancher deutsche Hersteller von Industrie- oder Konsumgütern ist bei der Suche nach immer günstigeren Produktionsbedingungen einmal um den Globus gewandert - um am Ende wieder zu Hause anzukommen, weil die Transportwege und damit die Lieferzeiten zu lang, die Qualität zu unbeständig und die Betriebsabläufe zu kompliziert waren.

Die Rahmenbedingungen ändern sich - Globalisierung 2.0

Nischen besetzen lohnt
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Im Bremer Land werden seit über 400 Jahren Felder und Wiesen von der Familie Schäfer bewirtschaftet. Früher hatten sie Milchkühe, Schweine und Weizen. Doch vor einigen Jahren beschloss Bauer Schäfer, sein Geld nicht mehr mit Vieh und Getreide zu verdienen, sondern mit Biogas.
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Grenzenlose Dienstleistung
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Wer in den Luxushotels am Potsdamer Platz übernachtet, bekommt jeden Tag frische Wäsche. Handtücher und Bettwäsche werden täglich nach Polen transportiert und dort in einer Großwäscherei gewaschen - das spart 10 Cent pro Hotel- zimmer. Kann das nachhaltig und umweltschonend sein?
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Landwirtschaft und Fischzucht mitten in der Stadt
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Während Europa mit einem Überangebot kämpft, verdirbt ein Großteil der Nahrungsmittel in Entwicklungsländern auf den langen Transportwegen. Dabei wollen immer mehr Mäuler gestopft werden. 2050 werden etwa 9 Milliarden Menschen auf der Erde leben, mehr als 70% in immer größeren Städten.
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Regional = flexibel und zuverlässig
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Die globale Logistik ist Teil der weltweiten Wertschöpfungskette. Die deutsche Automobilindustrie ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Die meisten Unternehmen sind von einem komplexen und eng verzahnten Netz von Zulieferungen "just in time" abhängig.
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Unerlässlich: Bildung, Forschung und Entwicklung
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Die Rahmenbedingungen der Globalisierung ändern sich. Neue, Technologien schaffen neue Produktionsmöglichkeiten. Es klingt banal und ist trotzdem zentral: Bildung, Forschung und Entwicklung sorgen für Innovationen und Arbeitsplätze in den Regionen.
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Regionale Produktion gewinnt wieder an Bedeutung, doch die globale Arbeitsteilung vollständig zu beenden, würde uns unseren Wohlstand kosten - schließlich wollen wir auch exportieren.

Was uns bleibt ist Menschen auszubilden, die in der Lage sind, hochwertige Produkte herzustellen und sie darin fördern, neue Ideen zu entwickeln. Und da gibt es noch viel zu tun: Bei den Bildungsausgaben liegt Deutschland von 36 Industrienationen laut OECD immer noch auf Platz 30.


Sendedaten
15.08.2014, 18.30 Uhr

Erstsendung: 31.10.2011
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