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Lupe
Späher, Scanner und Sensoren
Kann Technik uns vor Terrorismus schützen?
Überwachungskameras, die selbständig Alarm schlagen und Systeme, die voraussehen, was passieren wird - Eine neue Generation hochentwickelter Sicherheitstechnik soll uns künftig vor Terror und Gewalt schützen.
Was ist uns Sicherheit wert? Nach der Diskussion um Nacktscanner an Flughäfen stehen inzwischen weitere Instrumente zur Wahl, die den Einzelnen weniger belästigen, aber doch eine Ausweitung der Überwachung bedeuten. Doch diese Technik hat ihren Preis. Sind solche Sicherheitsinvestitionen verhältnismäßig?

Zwischen Sicherheitsbedürfnis und Menschenwürde

Erkennung vor einer Tat
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In Amsterdam arbeitet der Informatiker Dariu Gavrila an einem weltweit einzigartigen Überwachungssystem. Sein System soll nicht nur Videos liefern, sondern automatisch Alarm schlagen, wenn sich Menschen auffällig verhalten. Als Schutz vor Gewaltverbrechen und Terrorismus.
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Sensorverbund auf Großveranstaltungen
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Für das Gefühl von Sicherheit wird viel unternommen - aber auch hingenommen. Forscher des Fraunhofer Instituts für Systemtechnik und Bildauswer- tung in Karlsruhe wollen diese "gefühlte Sicherheit" steigern. Sie steuern Aufklärungs- und Miniaturfluggeräte im Sensorverbund.
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Hochsensible Scanner
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Flugreisende werden heute schärfer denn je kontrolliert. Besonders in den USA. Die berüchtigten Nacktscanner sind von vielen Reisenden gefürchtet. Die verwendeten Röntgenstrah- len sorgen immer wieder für Proteste. Und viele Passagiere empfinden die Durchleuchtung als entwürdigend.
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Mit Lasertechnologie auf Sprengstoffsuche
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Doch was ist, wenn Terroristen ihre Waffen oder den Sprengstoff nicht am Körper tragen, sondern in einer Tasche, die sie nach Belieben stehen lassen können? So wie die Kölner Kofferbomber, deren Terroranschläge auf Züge der deutschen Bahn nicht gelangen, weil die Bomben nicht zündeten.
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Menschenkenntnis statt Maschinen
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Werden Geräte wie der Freiburger Sprengstoffdetektor oder der Terahertz-Körperscanner irgendwann für lückenlose Sicherheit sorgen? Terroristen suchen immer nach Wegen, neue Technologien zu überlisten. Wo alle Scanner versagen, kommt der Mensch wieder ins Spiel.
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An der Universität Tübingen beschäftigen sich Wissenschaftler im Auftrag der Bundesregierung mit ethischen Fragen der neuen Sicherheitstechniken. Die Projektleiterin Regina Ammicht Quinn sieht es kritisch, wenn menschliches Verhalten von Maschinen beobachtet und beurteilt wird.

Regina Ammicht Quinn, Universität Tübingen:
"Wir definieren, wie ein Mensch sich normal zu verhalten hat und wir verlangen von Menschen, normal zu sein oder sich normal zu verhalten und setzen damit eine gesellschaftliche Entwicklung in Gang, die wir vielleicht nicht haben wollen."


Sendedaten
08.09.2013, 15.30 Uhr

Erstsendung: 10.10.2011
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