Alle zehn Jahre findet eine Waldinventur statt. Hierfür sind 60 Trupps in ganz Deutschland unterwegs. Eine anspruchsvolle Aufgabe, denn es müssen die Bäume wiedergefunden werden, die vor zehn Jahren zuletzt besucht wurden. Dafür werden die genauen Standorte mit mobilen GPS-Geräten bestimmt.
Erfasst wird die Dicke der Stämme, die Höhe und der Zustand der Bäume. Die letzten Inventuren haben gezeigt, dass etwa ein Drittel Deutschlands bewaldet ist. Auf der Basis der Inventur-Daten treffen Förster, Forscher und Waldbesitzer wichtige Entscheidungen: Wie viel Holz darf geschlagen werden? Welche Baumarten sollen nachgepflanzt werden?