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60 Minuten zwischen Leben und Tod
Die goldene Stunde der Rettungsdienste
Die Notfallversorgung in Deutschland gilt als vorbildlich. Doch Kostendruck und Ärztemangel gefährden den hohen Standard. Mit ausgeklügelten Rettungskonzepten und technischen Innovationen versuchen die Lebensretter gegenzusteuern.
Sollen sie den Patienten schon vor Ort mit Maximalaufwand behandeln, auch wenn das Zeit kostet? Oder ist es besser, wenn der Patient nur notdürftig stabilisiert und dann schnell in ein Krankenhaus gebracht wird? Wissenschaftliche Erkenntnisse legen gar einen dritten Weg nahe.
Die Suche nach der perfekten Notfallversorgung
Mit der Unterstützung eines Telenotarztes
5.000 Ärzte fehlen allein in deutschen Kliniken, die Not ist groß. Wie kann man trotz schrumpfender Budgets und wenig Personal eine perfekte Notfallversorgung sicherstellen? Das Projekt "Med-on-@ix" des Universitätsklinikums Aachen soll Antworten liefern.
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"Load and Go" - Das Prinzip aus den USA
In Zukunft ist also mit mehr Notfällen zu rechnen. Werden Menschen mit Herzinfarkt oder Schlaganfall künftig auf einen Notarzt verzichten müssen? Was sich erschreckend anhört, ist in den USA der Normalfall. Wer in Manhattan einen Notfall erleidet, bekommt zunächst keinen Arzt zu Gesicht.
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Von "Stay and Play" zu "Treat and Run"
Ist "Load and Go" ein Weg, um auch in Deutschland Notärzte einzusparen? Jahrzehntelang wurde hierzulande das Gegenteil der US-Strategie angewandt: "Stay and Play" ist eine um- fassende ärztliche Versorgung am Notfallort. Häufig verstrich dabei viel Zeit, bevor der Rettungswagen losfuhr.
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Im Schulungszentrum des ADAC in Sankt Augustin
Zeitersparnis und Effizienz - das sind die Schlüsselbegriffe der neuen Rettungsphilosophie. Auch im Schulungszentrum des ADAC in Sankt Augustin stehen sie im Mittelpunkt. Weltweit erstmals trainieren hier Piloten, Notärzte und Rettungsassistenten unter einem Dach.
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Das "Stroke Angel System"
Die Klinik Bad Neustadt ist ein Krankenhaus, das sich auf akute Schlaganfälle spezialisiert hat. Durch den Einsatz mobiler Computer-Systeme wurde die Versorgung erheblich verbessert. Im Mittelpunkt steht das "Stroke-Angel-Pad" zur Datenüber- mittlung vom Rettungsteam ans Krankenhaus.
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Das Krankenhaus kommt zum Patienten
Die "Mobile Stroke Unit", ein Rettungswagen für Schlaganfall-Patienten, zeigt einen möglichen Weg auf. Ein Facharzt ist Teil des Rettungsteams: in unserem Beispiel die Neurologin Silke Walter. Und der Laderaum des Wagens beherbergt umfangreiches Gerät zur Diagnostik von Schlaganfällen.
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Sendedaten
28.04.2013, 15.30 Uhr
Erstsendung: 31.01.2011
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