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Überleben auf hoher See
Schiffssicherheit und Seenotrettung
Der Fähr- und Frachtverkehr auf den Meeren steigt stetig. Gleichzeitig nimmt auch die Zahl der Schiffsunglücke zu. Umso mehr sind Seefahrer und Forscher an Schiffssicherheit und Notfallkonzepten interessiert.
Mit jeder Seereise fährt auch die Gefahr mit. Über die Naturgewalten ist der Mensch nicht Herr. Trotz modernster Schiffstechniken - Fast täglich geraten Schiffe irgendwo auf der Welt in Seenot, Menschen verlieren ihr Leben in den Fluten der Meere.
Wie können wir auf hoher See überleben? Wie können die Rettungschancen im Fall der Fälle erhöht werden?
Seenot-Systeme und ihre Entwicklung
Übung auf der Mecklenburg-Vorpommern
Jeden Tag läuft die Ostseefähre Mecklenburg-Vorpommern vom Hafen Rostock aus - mit Ziel Trelleborg in Südschweden. An Bord: 40 Bestatzungsmitglieder und bis zu 600 Passagiere. Die Strecke gehört zu den wichtigsten Fährverbindungen der vielbefahrenen Ostsee.
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Stabile Konstruktion - fundamental für die Sicherheit
Wie können Schiffe so gebaut werden, dass sie auch bei größeren Katastrophen sicher sind? Was sind die Lehren aus vergangenen Katastrophen. Der finnische Forscher Petri Valanto von der Hamburgischen Schiffs- bauversuchsanstalt arbeitet seit Jahren an der Konstruktion von sicheren Schiffen.
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Im Trainingscenter für Seeleute
Nicht immer gelingt eine Evakuierung in geschützte Boote. Bei Sturm und Kälte minimieren sich dann die Über- lebenschancen im Wasser drastisch. Ohne Überlebensan- zug unterkühlt der Körper schnell, in wenigen Minuten kann der Mensch erfrieren. Bis Rettung naht, kann es zu spät sein.
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Rettungsinseln für Massenevakuierungen
Im dänischen Esbjerg wird an Konzepten zur Rettung von Menschen gearbeitet. Die Firma Viking stellt Seenotausrüstungen her. Ihre Rettungsinseln fahren auf zahlreichen Passagier und Handelsschiffen rund um die Welt. Die immer größeren Schiffe benötigen immer größere Kapazitäten.
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90 Menschen im freien Fall
In Süd-Norwegen hat sich einer der größten Hersteller von Rettungsbooten niedergelassen. Hier hat Thom Olsen eine der wichtigsten Innovationen mit entwickelt: Freifallboote. Sie dienen der Evakuierung von Schiffen oder Plattformen in dem sie einfach mit der Besatzung herunterfallen.
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Trotz modernster Technik, trotz strengeren Sicherheitsvorschriften: Die Menschen sind auf hoher See den Naturgewalten ausgeliefert. Eine Garantie, in Notfällen nicht zu havarieren, gibt es nicht. Technische Innovationen können die Seefahrt ein wenig sicherer machen - die Frage ist nur, wie viel uns die Sicherheit wert ist?
Sendedaten
12.07.2010, 06.30 / 09.15 Uhr
Erstsendung: 27.09.2010
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