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Lupe
Erdrutsch
Die unterschätzte Gefahr
Sie entwickeln eine gewaltige Zerstörungskraft: Erdrutsche. Vermehrte Bebauung in Berg- und Hangregionen, Bergbau- und Tunnelarbeiten sowie steigende Niederschläge führen dazu, dass die Bedrohung zunimmt.
Infrastruktur und Menschen sind in zahlreichen Regionen bedroht, ob im mitteldeutschen Flachland, in den Alpen oder an der Adriaküste. Rutschgefahren müssen schneller als bisher erkannt und effektive Schutz- und Frühwarnsysteme entwickelt werden.

Ursachen, Vermeidung und Schutz

Von Menschen gemacht
Der Mainzer Geologe Johannes Feuerbach beschäftigt sich seit Jahren mit Erdrutschen. Er erforscht die Ursachen und entwickelt Konzepte, die die Menschen schützen sollen. Auffällig oft kann er auf die Katastrophe nur reagieren.
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Robuster sein als eine Betonwand: Spider-Netze
Lupe
In den Alpen ist die Situation besonders heikel. Der Tourismus treibt die Menschen stetig tiefer in die Natur. Und in den letzten 100 Jahren ist die Temperatur in den Alpen angestiegen. Die Folge: mehr Regen statt Schnee. Immer größere Erdrutschgefahr. Das Leben in Hanglagen kann hier zur Falle werden.
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Messstationen überwachen Ancona
Lupe
Gerade in Italien kommt es immer wieder zu schweren Katastrophen - auch wegen abgeholzter Wälder und zahlreicher illegaler Bauten. In Ancona wartet man schon seit Jahren auf den nächsten Rutsch. Die Stadt an der Adriaküste ist Erdbebengebiet - und somit von Erdrutschen gefährdet.
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Lichtimpulse zeigen kleinste Dehnungen an
Lupe
Sächsisches Textilforschungsinstitut in Chemnitz: Hier forscht Elke Thiele an einem neuartigen Frühwarnsystem für Gebäude. Droht ein Erdrutsch, soll es noch schneller als bisherige Systeme Alarm schlagen - und so die Evakuierungszeit verlängern.
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Sendedaten
10.07.2012, 06.30 / 09.15 Uhr

Erstsendung: 12.04.2010
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