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© Uwe Ahlborn / ZDF Lupe
Den Rotor präzise anflanschen, das geht nur bei Windstille
Grenzenlose Windkraft?
Windkraftanlagen werden groß wie Fernsehtürme
Windkraftanlagen werden immer höher gebaut, denn der Stromertrag steigt pro Höhenmeter um einen Prozent. Zurzeit ist der längste der Kolosse 200 Meter hoch.
Die Anlage ist so hoch wie der Dortmunder Fernsehturm. "Die Windräder an sich könnten wir auch noch größer konstruieren", sagt Projektleiter Bernhard Fink. "Die Limits bei der Höhe setzen derzeit mobile Baukräne."

Windkraftanlagen haben im vergangenen Jahr knapp 3% des europäischen Stroms produziert. So viel wie zehn Kernkraftwerke. Und die Windkraft wird weiter wachsen.


Ein Koloss entsteht - die Bauphasen

Ein Fundament für 7000 Tonnen Gesamtgewicht
Lupe
Im belgischen Estinnes will ein Deutscher Hersteller einen Windpark der Superlative errichten. In diesem Landstrich sollen elf der stärksten Windkraftanlagen der Welt entstehen. Für Projektleiter Bernhard Fink wird die Idyllische Landschaft allerdings schon vor Baubeginn zum Problem.
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Millimeterarbeit - Der Turmbau
Lupe
Drei Wochen später liefern Tieflader erste Turmsegmente aus Stahlbeton. Die Segmente bestehen anfangs aus drei Schalen in transportablen Größen. Die Monteure müssen sie vor Ort zu einem Ring zusammenschrauben und die Ringe auf das Fundament aufsetzen.
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Die Montage des Maschinenhauses
Lupe
Der Turm ist nun stabil genug und kann das erste schwere Teil der Anlage tragen: das Maschinenhaus. An dem Gehäuse werden später Generator und Nabe der E-126 befestigt. Allerdings ist das Maschinenhaus noch windempfindlicher als die Turmsegmente.
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Präzision mit 220 Tonnen - Montage des Generators
Lupe
Nach dem Maschinenhaus muss der Kran ein fast doppelt so schwereres Teil heben. Den Generator soll der Kran nicht nur hochziehen, sondern auch präzise ins Maschinenhaus einschieben. Er ist das Herzstück der Anlage und wird die Kraft des Windes in nutzbare elektrische Energie verwandeln.
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Der Rotor - das größte und schwierigste Teil
Lupe
Der große Rotor ist spürbar windempfindlicher als der Generator. Deshalb beobachten Projektleiter Bernhard Fink und Bauleiter Stefan Behrends ständig die Windvorhersagen. Steigt die Windgeschwindigkeit über 10 Meter pro Sekunde, dann ließe sich der Rotor am Haken nicht mehr kontrollieren.
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Ein Balanceakt mit den Flügeln
Lupe
Die Flügel mit ihrer perfektionierten Form haben nur eine Aufgabe: Sie sollen dem Wind denkbar viel Kraft entziehen. Im Gegensatz zu den anderen Teilen ist der äußere Flügel mit 8 Tonnen ein Leichtgewicht. In 130 Meter Höhe reagiert er aber empfindlicher auf jede Böe.
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Sendedaten
17.06.2012, 15.30 Uhr

Erstsendung: 11.01.2010
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