© Laurentia Genske
Bildergalerie <!-- javascript:galerie();Bildergalerie -->Bildergalerie Filme anschauen: "El Manguito" Filme anschauen: "El Manguito" "Fishing ...""Fishing ..."
"El Manguito" von Laurentia Genske gewann 2017 in Oberhausen den 3sat-Förderpreis.
Internationale Kurzfilmtage Oberhausen - Programm 1
Der Gewinner des 3sat-Förderpreises und zwei weitere TV-Premieren
Zu den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen (3. bis 8. Mai 2018) zeigt 3sat als Medienpartner wieder zwei Programme mit den TV-Premieren ausgewählter Oberhausen-Kurzfilme. Diesmal acht Animations-, Dokumentar-, Experimental- und Kurzspielfilme, und zuerst , 2017 der Gewinner des 3sat-Förderpreises, den 3sat seit 1999 auf dem Festival vergibt. Das zweite Oberhausen-Programm folgt am Mittwoch, 9. Mai, um 23.55 Uhr.
Sendedaten
Dienstag, 8. Mai 2018, 23.45 Uhr
mehr...
© joschasliwinski Filme der Kurzfilmtage Oberhausen - Programm 2
Mittwoch, 9. Mai 2018, 23.55 Uhr
Links
mehr zum Thema
El Manguito
© simonrittmeier
El Manguito ist ein kleines Bergdorf in den unzugänglichen Wäldern der Sierra Maestra in Kuba. Abgeschnitten von der Außenwelt, lebt hier nur noch eine kleine Gruppe von Menschen. Der Film begleitet die Bewohner in ihrem Alltag, nimmt den Zuschauer mit in eine fremde Welt und zeigt, wie tief verankert das sozialistische System in Kuba bis heute ist. - Der Dokumentarfilm gewann bei den Kurzfilmtagen Oberhausen 2017 den 3sat-Förderpreis.
Credits
El Manguito
Kurzfilm, Deutschland 2017
20 Minuten
Regie: Laurentia Genske

Erstausstrahlung

mehr...

Früher war El Manguito eine große Gemeinde mit über 100 Häusern. 1956 tauchten Fidel Castro und Che Guevara in den Bergen unter, um die kubanische Revolution ins Rollen zu bringen. Heute leben hier - ohne Stromversorgung und befahrbare Wege - nur noch zwölf Menschen: Idael, das Oberhaupt der Familie, seine Frau Nelcis, seine Kinder, Freunde und Brüder.

"Die Regisseurin nähert sich den Bewohnern eines abgelegenen kubanischen Dorfes über Zeichnungen, Fotografien und oft stumme oder leise Filmbilder. Langsam, aber gezielt bringt sie uns einer Familie und deren Ängsten und Sorgen näher und entfaltet über sie stellvertretend die Geschichte des Dorfes und des ganzen Landes. Laurentia Genske und ihr Kameramann Simon Rittmeier öffnen uns mit 'El Manguito' einen Blick in eine fremde Welt - die unaufdringliche Nähe zu den Menschen und die klassische Erzählform ist Dokumentarfilm von seiner besten Seite" - so die Preisbegründung der Jury des Deutschen Wettbewerbs 2017.

Die Regisseurin Laurentia Genske, 1989 in Köln geboren, studierte von 2010 bis 2016 Dokumentarfilm und Kamera an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Im Rahmen eines Förderstipendiums absolvierte sie 2012 ein Studienjahr an der Escuela Internacional de Cine y Televisión in Kuba. Neben einigen Kurzfilmen drehte sie ihre zwei langen Dokumentarfilme "Am Kölnberg" (2014) und "Afuera" (2015). Ihr Kameramann und Koautor Simon Rittmeier, 1981 in Nürnberg geboren, studierte ebenfalls an der Kunsthochschule für Medien (2005-2010).

Mit dem 3sat-Förderpreis wird seit 1999 im Rahmen der Medienpartnerschaft mit den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen jedes Jahr ein Film im Deutschen Wettbewerb ausgezeichnet, "der sich durch eine neue Sichtweise auszeichnet". Der Preis umfasst über das Preisgeld von 2500 Euro hinaus das Angebot, den Beitrag zu erwerben und im 3sat-Programm zu präsentieren. Die Jury des Deutschen Wettbewerbs, die über den Preis entscheidet, bestand 2017 aus der Kunstkuratorin Regina Barunke (Köln), der Filmkuratorin und -journalistin Dunja Bialas (München) sowie dem Produzenten und Regisseur Frieder Schlaich (Berlin).

Redaktionshinweis: 3sat begleitet die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen, auf denen 3sat als Medienpartner seit 1999 den 3sat-Förderpreis vergibt, wieder mit zwei Kurzfilmprogrammen, in denen insgesamt acht Kurzfilme unterschiedlicher Genres TV-Premiere haben. Den Auftakt machen der 3sat-Förderpreis-Gewinner 2017, "El Manguito", sowie drei weitere Kurzfilme aus dem Oberhausen-Programm 2017.

Mrs. McCutcheon
© Sky Davies
Alle Schüler machen große Augen, und die Lehrer wundern sich, als Mrs. McCutcheon in die Schule kommt: Es ist der zehnjährige Tom, der Mädchenkleider trägt und sich "Mrs. McCutcheon" nennt. Auch auf seiner dritten Schule fällt es ihm schwer, sich einzugewöhnen, weil seine Mitschüler ihn hänseln. - Der Kurzspielfilm, der eine Lobende Erwähnung der Kinderjury bekam, behandelt für Kinder wie Erwachsene unterhaltsam und anrührend das Thema "Transgender".
Credits
Mrs. McCutcheon
Kurzfilm, Australien 2017
17 Minuten
Regie: John Sheedy

Erstausstrahlung

mehr...

Schon immer hatte Tom das Gefühl, im falschen Körper zu stecken. Immerhin gibt es auf der neuen Schule einen Mitschüler, der sich zu Mrs. McCutcheon hingezogen fühlt und ein echter Freund wird. Und auf dem Schulfest wird auf einmal alles anders.

Regisseur John Sheedy machte 1998 seinen Bachelor of Dramatic Art an der National Drama School in Melbourne, bevor er 2002 ein Regiestudium am National Institute of Dramatic Arts in Kensington mit einem Master of Fine Arts abschloss. "Mrs McCutcheon" ist sein Debütfilm.

Fishing Is Not Done on Tuesdays
© L.Marxt,M
Ein Haus vor der Küste Ghanas wird zum Fokus verschiedener Blicke. Obwohl es keinen Protagonisten und keine Handlung gibt, entsteht Spannung - wie in einem Thriller ohne Personal. Der experimentelle und zugleich sehr haptische Film aus dem Deutschen Wettbewerb 2017 hat von der Deutschen Film- und Medienbewertung das Prädikat "Besonders wertvoll" erhalten.Wie in einem visuellen Experiment lässt der Film Innen- und Außenraum in Beziehung zu einander treten. Der Innenraum ist das Haus, das im Zentrum des Films steht. Die Blicke aus dem Haus heraus rahmen die jeweiligen Panoramen und Tableaus des Außenraums auf unterschiedliche, aber stets merkwürdig entrückt wirkende Weise.
Credits
Fishing Is Not Done on Tuesdays
Kurzfilm, Deutschland/Österreich 2017
17 Minuten
Regie: Lukas Marxt, Marcel Odenbach

Erstausstrahlung