Übersicht
Archiv & Vorschau
Mai 2013
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
29
30
01
02030405
06
07
080910
11
12
13
14
15
16
17
18
1920
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
01
02
Suicide Kings
Der Mafioso Carlo Bartolucci wird von Jugendlichen entführt. Einer der Jungs verlangt Lösegeld, um es wiederum an die Kidnapper seiner Schwester Elise weiterzugeben. Doch sind die Jugendlichen dem gerissenen Mafioso wirklich gewachsen? - Der charismatische Christopher Walken, die meiste Zeit an einen Stuhl gefesselt, spielt den Mafioso gewohnt elegant-kühl. Raffiniert werden Szenen parallel montiert, zum Einsatz kommen subjektive Kamera und Rückblenden, die die Haupthandlung effektvoll umrahmen und ergänzen.
Die High Society-Freunde Avery, Brett, Max und T.K. entführen den ehemaligen Mafia-Boss Charlie Barret. Dieser soll ihnen durch seine Kontakte helfen, Elise, die Schwester von Avery, die ebenfalls entführt wurde, zu befreien. Als Charlie aus einer Narkose erwacht, ist er an einen Stuhl gefesselt und ihm fehlt bereits ein Finger. Er befindet sich im Haus eines fünften Freundes, Ira, der von der Entführung nichts weiß und davon ausgeht, dass die Jungs dort eine Pokernacht veranstalten. Der Mafiosi erklärt sich bereit, seinen Kidnappern zu helfen und schaltet seinen Anwalt Marty ein. Dieser soll in der Stadt seine Fühler ausstrecken und nach der Vermissten suchen. Schon nach kurzer Zeit gibt es erste Hinweise. Marty vertraut Charlie an, dass es möglicherweise unter den Freunden einen Verräter gibt. Von diesem Moment an beginnt der Ex-Gangster, die Jungs genauer unter die Lupe zu nehmen. Er verwickelt jeden einzelnen in Gespräche und spielt sie gegeneinander aus. Bald beginnt die Aktion den Freunden aus den Händen zu gleiten.

Regisseur Peter O'Fallon realisierte mit "Suicide Kings" seinen ersten Kinofilm, nachdem er zuvor vor allem bei Fernsehserien Regie geführt hatte. Den Mittelpunkt der schwarzen Thrillergroteske bildet Christopher Walken, der auch an einen Stuhl gefesselt darstellerisch alle Fäden in der Hand hält. Unter seinen Entführern befinden sich unter anderem Henry Thomas, der als Kinderstar mit "E. T." berühmt wurde, und Sean Patrick Flanery ("Der blutige Pfad Gottes"). Der Titel des Films bezieht sich auf den Herz-König auf französischen Spielkarten. Dieser scheint sich sein eigenes Schwert in den Kopf zu stecken.

Credits
Suicide Kings
Spielfilm, USA 1997, 103 Minuten
Regie: Peter O'Fallon
Mit Christopher Walken,Denis Leary,Henry Thomas, Sean Patrick Flanery