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Pi
Das preisgekrönte Regiedebüt von Darren Aronofsky, Psycho- und Science-Fiction-Thriller gleichermaßen, ist eine packende Reise in die bizarre Gedankenwelt eines Mathematikgenies. Spätestens mit den Filmen "The Wrestler" und "Black Swan" wurde Aronofsky zu einem der interessantesten zeitgenössischen Regisseure.

Ein Meisterwerk mit Kultstatus
"Pi" ist ein visueller Trip in das Bewusstsein eines Menschen und folgt konsequent Darren Aronofskys Credo "Outer space ist tot, Inner Space heißt die nächste Reise". "Pi" hatte schon Kultstatus erreicht, bevor sein Regisseur durch Filme wie "The Fountain" und "The Wrestler" zu einem der interessantesten zeitgenössischen Filmkünstler wurde. Bei "Pi" bereits zieht Aronofsky alle Register cineastischer Stilmittel, um den Zuschauer in die abgründige Vorstellungswelt seines Protagonisten zu ziehen. Grobkörnig wirkendes Filmmaterial, besondere Kameravorrichtungen (um die Subjektivität der Bilder zu unterstreichen) und staccatoartige Schnitt-Rhythmen, die mit dem Hip-Hop-Elektro-Beat von Aronofskys Hauskomponisten Clint Mansell korrespondieren, verleihen der Geschichte ihre Sogwirkung. Offensichtliche Inspirationsquellen waren Filme von David Lynch und des japanischen "Cyberpunk"-Filmers Shinya Tsukamoto ("Tetsuo: The Iron Man").

Credits
Pi
Spielfilm, USA 1997, 85 Minuten
Regie: Darren Aronofsky
Mit Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman, Pamela Hart, Stephen Pearlman
Themenwoche
vom 15. bis 18. August dreht sich alles um Zahlenzauber
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